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Unterhaltspflicht für 42-jährigen verheirateten Sohn

| 07.05.2014 15:18 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Guten Tag,
ich bin Rentnerin (67 Jahre alt) und in 2. Ehe verheiratet. Mein Mann ist ebenfalls Rentner.
Aus der 1. Ehe habe ich einen Adoptivsohn, der 42 Jahre alt ist, verheiratet mit 3 Kindern im Alter von 10 - 11 Jahren. Seine Frau (meine Schwiegertochter) ist finanziell sehr gut gestellt mit Anteilen an einer Firma. Sie hat vor einigen Tagen die Scheidung eingereicht.

Leider ist mein Sohn sehr labil und hat seine Arbeitsstelle gekündigt, d.h. er hat seit Januar diesen Jahres kein Einkommen mehr. Da er in einer eigenen Wohnung lebt, fallen jetzt Miete, Nebenkosten, Krankenversicherung etc. an, die er nicht mehr bezahlen kann. Vom Unterhalt für die 3 Kinder ganz zu schweigen.

Er war auch in der Vergangenheit nicht sehr zuverlässig und ich musste ihm mehrere Male mit höheren Summen aus finanziellen Engpässen heraushelfen. Im letzten Jahr habe ich ihm dann gesagt, dass dies nicht mehr in Frage käme.

Nun sehe ich aber einiges auf mich zukommen. Wenn er Sozialhilfe in Anspruch nimmt, bin ich dann unterhaltspflichtig? Wenn ja in welcher Höhe?
Ist nicht erst die Schwiegertochter ihm gegenüber unterhaltspflichtig? Gilt dies auch im Falle der Scheidung?

Ich weiß momentan nicht weiter.
Bitte helfen Sie mir mit ausführlichem Rat.
Danke u. beste Grüße

Sehr geehrte Fragestellerin,

die Eltern eines volljährigen Kindes sind grundsätzlich nur bis zur Beendigung dessen Ausbildung unterhaltspflichtig.

Ist das Kind verheiratet, so ist die Ehefrau vorrangig unterhaltspflichtig. Demnach wären Sie nicht verpflichtet, Unterhalt an Ihren Adoptivsohn zu zahlen.

Wie sich die Vermögenslage Ihres Sohnes nach der Scheidung darstellt und ob er dann zB überhaupt unterhaltsbedürftig ist, kann derzeit nicht beantwortet werden. Hierzu müsste das Ergebnis der Scheidung unter Berücksichtigung eines etwaigen Ehevertrages abgewartet werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick verschaffen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 07.05.2014 | 18:37

Es geht mir hauptsächlich darum, ob das Sozialamt (falls es eintreten muss, weil mein Sohn keine anderen Einkünfte hat) an mich herantreten kann oder ob meine Schwiegertochter regresspflichtig gemacht würde. In welcher Höhe müsste ich gegenüber dem Sozialamt Zahlungen leisten (cirka-Beträge oder Berechnungsbeispiel). Das hatten Sie mir nicht beantwortet. Danke.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 07.05.2014 | 20:30

Sehr geehrte Fragestellerin,

das tut mir sehr leid aber Sie haben nach Ihrer grundsätzlichen Unterhaltspflicht und der Ihrer Schwiegertochter gefragt falls Ihr Adoptivsohn Sozialhilfe bezieht und bereits drei Einzelfragen für deutlich weniger Einsatz gestellt als für eine einzelne Frage empfohlen ist. Natürlich möchte ich Ihnen dennoch helfen und darf Ihnen noch mal bestätigten, dass das Sozialamt nicht auf Sie als Mutter zugreifen kann, wenn Ihr Adoptivsohn Sozialleistungen bezieht. Daher kann auch leider kein Berechnungsbeispiel geliefert werden. Das Einkommen der Schwiegertochter könnte eventuell trotz der eingereichten Scheidung als Einkünfte der Bedarfsgemeinschaft herangezogen werden aber hierzu fehlen die erforderlichen Angaben zur Wohn-und Vermögenssituation der Beteiligten. Ich hoffe, ich könnte Ihre eigentliche Frage nach Ihrer Zahlungspflicht beantworten und empfehle Ihnen für eine detaillierte Prüfung, bei der auch Unterlagen geprüft werden können, wie Ehevertrag oder Mietvertrag etc., bei beauftrag-einen-Anwalt diese Fragen zu klären. Dort können auch Dokumente hoch geladen werden. Allerdings ist der Mindesteinsatz dort wesentlich höher, was Sie sicherlich verstehen werden.

Bewertung des Fragestellers 08.05.2014 | 09:15

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