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Unterhaltsfreibetrag


07.09.2005 18:56 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Also mein Verlobter hat einen 5 jährigen Sohn der in Bayern bei den Eltern der Ex Freundin wohnt, da diese nicht fähig war das Kind zu erziehen. Sie waren nicht verheiratet. Mein Verlobter verdient jetzt zwischen 1000,00 € und 1300,00 €. Ich verdiene nichts somit kommt er für die monatlichen Kosten wie Miete (WM 510,00 €) Strom (40,00 €) und Telefon (60,00 € )alleine auf. Dadurch entstehen ihm monatlich zu zahlende Fixkosten von 610,00 € zzgl. Lebensmittel hat.

Muss er unter den Vorraussetzungen trotzdem Unterhalt zahlen oder fällt er damit unter die Freibetragsgrenze? Und ändert sich das wenn wir verheiratet wären?

Vielen Dank im Vorraus

MFG Anna

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Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Der notwendige Eigenbedarf (Selbstbehalt)
gegenüber minderjährigen unverheirateten Kindern,
beträgt beim erwerbstätigen
Unterhaltspflichtigen monatlich 890 EUR.

Hierin sind bis 360 EUR für Unterkunft einschließlich
umlagefähiger Nebenkosten und Heizung (Warmmiete) enthalten.

Der Selbstbehalt kann angemessen erhöht
werden, wenn dieser Betrag im Einzelfall erheblich überschritten wird und dies nicht vermeidbar ist.

Ihr Verlobter wird deshalb Kindesunterhalt zahlen müssen, denn sein Einkommen liegt oberhalb des Selbstbehaltes nach der sog. Düsseldorfer Tabelle.

Auch wenn Sie verheiratet wären, ändert sich nichts, denn der Unterhalt für minderjährige Kinder genießt absoluten Vorrang. Ihr Verlobter unterliegt dabei der sog. gesteigerten Erwerbsobliegenheit und wird in jedem Fall den Regelunterhalt nach Düsseldorfer Tabelle zahlen müssen.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
-Rechtsanwalt-

www.net-rechtsanwalt.de
www.scheidungonline.org
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