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Unterhaltsfrage - sie wohnt bei mir, müsste da ihre mutter nicht auch unterhalt zahlen?


| 04.08.2007 13:57 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sabine Reeder



Guten Tag,

ich habe da eine kurze Frage, es geht um eine Unterhaltszahlung.

Meine Verlobte bekommt unterhalt von Ihrem Vater, wir möchten aber nun heiraten. Fällt dann der Unterhalt weg? Sie ist 21, geht noch in der Lehre und verdient gerade mal ca. 300 Euro.

Eine Andere Frage, sie wohnt bei mir, müsste da ihre mutter nicht auch unterhalt zahlen? Beide Eltern teile sind Ärtze und verdienen recht gut. Vom Vater bekommt Sie Monatlich unterhalt, der das Geld erst auf das Konto ihrer mutter überweist und diese es auf das konto meiner verlobten weiterleitet. Jetzt hat sie bevor sie eine ausbildung bekommen hat (2 jahre lang) nur die Hälfte weitergeleitet und den rest behalten. Durfte die das?

Vielen Dank
Kim (Herr ;-)

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich unter Berücksichtigung Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte:

Ein volljähriges Kind hat nur dann Anspruch auf Unterhalt, wenn es sich in einer Berufsausbildung befindet, die zu einem anerkannten beruflichen Abschluss führt.

Ab Volljährigkeit haften beide Elternteile entsprechend Ihrer Leistungsfähigkeit.

Gemäß §1608 BGB haftet aber der Ehegatte vorrangig vor den Eltern. Soweit jedoch dieser bei Berücksichtigung seiner sonstigen Verpflichtungen außerstande ist, ohne Gefährdung seines angemessenen Unterhalts den Unterhalt für seinen Ehegatten zu gewähren, haften die Eltern vor dem Ehegatten.

Mit der Eheschließung könnte somit der Unterhaltsanspruch Ihrer Freundin gegen Ihre Eltern entfallen.

Für den Zeitraum, indem sich Ihre Freundin nicht in Ausbildung befand, besaß sie auch keinen Unterhaltsanspruch gegen Ihre Eltern. Grundsätzlich gilt, dass zu viel gezahlter Unterhalt auch nicht zurück gefordert werden kann. Der (vermeintlich ) unterhaltsberechtigte ist entreichert, weil er das Geld für seinen laufenden Lebensunterhalt ausgegeben hat.


Die Mutter hatte keinen Anspruch auf die Hälfte der Zahlungen des Vaters, wenn die Zahlungen zum Unterhalt der Tochter bestimmt waren. Hier könnte Ihre Freundin einen Anspruch auf die einbehaltenen Beträge gegen ihre Mutter haben, wenn sie beweisen kann, dass die Zahlungen auch für sie bestimmt waren. Dabei ist allerdings problematisch, dass die Zahlungen auf das Konto der Mutter und nicht auf das Konto Ihrer Freundin erfolgten.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen zunächst behilflich sein und verbleibe zunächst

mit freundlichen Grüßen

Sabine Reeder
Rechtsanwältin

Meine Antwort umfasst nur die Informationen, die mir zur Verfügung gestellt wurden. Für eine verbindliche Bewertung ist eine umfassende Sachverhaltsermittlung vonnöten, die im Rahmen einer Online-Beratung nicht möglich ist.
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