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Unterhaltsforderung


01.10.2007 19:55 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Ich (20) habe im Juni 07 mein Abi gemacht, warte auf einen Studienplatz und mache nebenbei Praktika.Ich lebe bei meiner Mutter.

Bis Sep 07 hat mein Vater für den Unterhalt meiner Schwester (22) gesorgt und meine Mutter für meinen. Aufgrund des Studienbeginns meiner Schwester zahlen ihr jetzt beide Unterhalt. Sie lebt nun in einer eigenen Wohnung.

Mein Vater ist in zweiter Ehe. Seine Frau hat zwei KInder (18; 19) und sie haben einen gemeinsamen Sohn (10).
Mein Vater war lange selbstständig in der IT- Brange sehr erfolgreich. Da seine Frau als Chefärztin jedoch mehr verdient, ist er zur Zeit zuhause und sie arbeitet.

Nun weigert mein Vater sich, Unterhalt an mich zu zahlen.

Meine Frage ist jetzt, von wem ich den Unterhaltsanspruch gelten machen kann/muss. Kommt da das Gehalt seiner Frau zum Tragen, sein früherer Verdienst, sein momentanes Einkommen (ich glaube nämlich, dass er nebenbei schwarz verdient) etc.? Habe ich überhaupt einen Anspruch?
Bzw. Wieviel steht mir als 20Jährige eigentlich zu? Ich weiß, dass sich das nach dem Einkommen meiner Eltern bzw. Vaters richtet. Für mich wäre jedoch eine ungefähre Richtlinie hilfsreich (von/bis) um ihm argumentativ entgegentreten zu können.

Vielen Dank im Voraus.

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Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihr Unterhaltsanspruch richtet sich, solange Sie noch bei Ihrer Mutter wohnen nach der Düsseldorfer Tabelle. Diese finden Sie im Internet. Achten Sie darauf, dass Sie die aktuelle Tabelle Stand 01.01.2007 finden.

Ihren Vater trifft keine gesteigerte Erwerbsobliegenheit mehr, da Sie zwar unter 21 Jahren alt, aber nicht mehr Schülerin sind.

Wenn Ihr Vater zuhause bleibt, dann erhält er sicher Elterngeld. Dieses dürfte ausreichen, um Ihnen zumindest den Unterhalt der Stufe eins zu sichern.

Auch Einnahmen aus Schwarzarbeit erhöhen Ihren Unterhaltsanspruch (FamRZ 90, 1139). Daneben erhöt die Leistungsfähigkeit auch ein Wohnvorteil, also wenn der Vater mietfrei wohnt.

Da Ihr Vater einen Unterhaltsanspruch gegen die jetzige Ehefrau hat, reduziert sich sein Selbstbehalt.

Durch die Nichtgeltendmachung des Unterhaltsanspruchs kann darüber hinaus sein Einkommen fiktiv erhöht werden (FamRZ 83,210)

Ich hoffe Ihnen einige Argumente für eine gütliche Einigung mit Ihrem Vater geliefert zu haben, beachten Sie aber, dass meine Antwort nicht die persönliche Beratung durch einen Rechtsanwalt ersetzt, weil bei Überprüfung des Sachverhaltes, insbesondere anhand der zu prüfenden Unterlagen sich Umstände ergeben können, die zu einer abweichenden Beurteilung führen.


Mit freundlichen Grüßen

Oliver Martin
Rechtsanwalt
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