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Unterhaltsberechnung von Kindes und Ehegattenunterhalt


24.03.2005 10:50 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Guten Tag,

Meine Frau und ich werden uns nach 9 Jahren Ehe trennen.
Unsere 9- jährige Tochter bleibt bei ihrer Mutter.
Meine Frage:
Wieviel Unterhalt muss ich für Mutter (hat nach 3 Jahren Erziehungsurlaub bis heute wieder gearbeitet) und Tochter
an Unterhalt bezahlen?
Mein momnentaner Nettoverdienst liegt bei 1800,-- Euro.

Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Antwort.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Der von Ihnen zu zahlende Trennungsunterhalt bestimmt sich zunächst gem. § 1361 BGB nach den Lebensverhältnissen und den Erwerbs- und Vermögensverhältnissen.

Der Kindesunterhalt ist dabei von dem zu berücksichtigenden Einkommen in Abzug zu bringen. Nach der Düsseldorfer Tabelle schulden Sie für die 9-jährige Tochter Unterhalt in Höhe von EUR 292,00, so daß für den Unterhalt betreffend Ihre getrennt lebende Ehefrau noch ein Einkommen von ca. € 1500,00 zu Buche schlagen wird.

Grundsätzlich ist bei der Bemessung des Ehegattenunterhaltes der Halbteilungsgrundsatz zu beachten, wobei die Rechtsprechung der Familiensenate der Oberlandesgerichte bei alleiniger Erwerbstätigkeit des Verpflichteten eine Quotelung zu dessen Gunsten von 55% zu 45%, bzw. 4/7 zu 3/7 vornimmt. Welche Quotelung das für Sie zuständige OLG anwendet, hängt von Ihrem Wohnort ab, den ich bei Beantwortung der Frage leider nicht sehen kann.

Auch der Ihnen zugebilligte Selbstbehalt ist leider von OLG zu OLG verschieden und liegt (abhängig von der Rechtsprechung des für Sie zuständigen OLG) zwischen EUR 840 und EUR 925.

Eine konkrete Prüfung und Berechnung des von Ihnen zu zahlenden Unterhaltes kann in diesem Forum leider nicht erfolgen, da dazu auch geprüft werden muß, ob sich das der Berechnung zugrundezulegende Einkommen wegen unterhaltsrechtlich zu berücksichtigenden Sonderabzügen verringert oder in Ihrem Fall ggf. ein höherer Selbstbehalt gerechtfertigt ist.

Ich hoffe aber, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt

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