Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Unterhaltsberechnung nach erneuter Heirat


| 16.03.2006 13:41 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Ich habe eine 16 jährige Tochter für die ich Unterhaltsverpflichtet bin, und einen Sohn der im Heim Untergebracht ist für den ich keinen Unterhalt entrichten muß. Ich habe in diesem Jahr erneut geheiratet. Meine Jetzige Ehefrau hat zwei Kinder 15 J. und 18 Jahre wo für die Tochter noch Unterhalt bekommt und der Sohn nicht.
Ich habe ein Nettoeinkommen von 962,93 € monatl.und soll 149€ monatlich zahlen.Ich werde vom Jugendamt gezwungen 15 Bewerbungen jeden Monat vor zu legen um einen Nebenjob noch zu suchen aber das gibt die Arbeitzeit nicht her.Ja, ansonsten wird eine Neuberechnung nicht durch geführt,ist das Rechtens.
Meine Frage: Wie hoch ist der Eigenbehalt für mich und meine Familie und wird das Einkommen meiner Ehefrau für den Unterhalt den ich Leisten muß mit angerechnet.
Welche Ausgaben kann ich bei der Unterhaltsberechnung geltend machen

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen wie folgt beantworten:

1. Eine Neuberechnung des Unterhalts kommt nur dann in Betracht, wenn sich die tatsächlichen Verhältnisse geändert haben. Dies scheint bei Ihnen nicht der Fall zu sein, so dass eine Neuberechnung hier momentan tatsächlich nicht angezeigt scheint.

2. Der notwendige Selbstbehalt bei Erwerbstätigen liegt nach der Düsseldorfer Tabelle bei Euro 890.

3. Der Unterhalt berechnet sich nach Ihrem eigenen Einkommen, inklusive Einkünften aus Vermietung und Verpachtung. Auf die Einkünfte Ihrer jetzigen Ehefrau kommt es insoweit nicht an.

4. Vom Bruttoeinkommen sind abzugsfähig: Steuern und Vorsorgeaufwendungen, berufsbedingte Aufwendungen (in der Regel pauschal 5% des Einkommens), Schulden nach den Umständen des Einzelfalls und gegebenenfalls Kosten für Kinderbetreuung.

5. Offenbar geht das Jugendamt davon aus, dass sie ihrer Erwerbsobliegenheit nicht vollumfänglich nachkommen. Genau kann ich dies jedoch nicht beurteilen. Sie sollten sich umfassend von einem Kollegen vor Ort beraten lassen. Aufgrund ihrer Einkommensverhältnisse könnte Ihnen Beratungshilfe zu stehen. Bis auf einen Eigenanteil von Euro 10 ist die außergerichtliche Vertretung dann kostenfrei. Informieren Sie sich hierüber bei dem für sie zuständigen Amtsgericht.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Für evtl. Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 16.03.2006 | 15:24

Ja,ich habe ein Bruttoeinkommen von monatl. 1316 und Netto ausgezaht 962,93 . wenn es dann so wäre das mir 890€ nach der Düsseldorfertabelle zustünde wäre es ja toll, aber dem ist nicht so da ich 149,-€ Unterhaltleisten muß.
ES wurde ein Nettoeinkommen von 849,79€ zu grunde gelegt und ein Selbstbehalt von 820,-€ angerechnet und nicht die 890,-€als Erwerbstätiger das ist doch die ganze Berechnung fehlerhaft.


Danke für die Erste Antwort die mir ein wenig weiter hilft.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.03.2006 | 15:43

der notwendige Selbstbehalt von Euro 820 ergibt sich aus der alten Düsseldorfer Tabelle. Die neue mit Stand 1.7.2005 sieht einen Selbstbehalt von 890 € vor.

Letztendlich kann ich die Berechnung hier nicht komplett nachvollziehen, da weitere Informationen fehlen.

Nach dem hier jedoch Einiges fraglich ist, sollten Sie auf jeden Fall einen Kollegen vor Ort aufsuchen.

Es freut mich, Ihnen zunächst weiter geholfen zu haben.

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Danke für Ihre Gute und Schnelle Antwort, komme darauf gern wieder zurück. "
FRAGESTELLER 4/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER