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Unterhaltsberechnung für meine 2 Töchter


08.06.2017 09:32 |
Preis: 51,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Guten Tag,
meine Fragestellung bezieht sich auf den von mir zu zahlenden Unterhalt. Die Konstellation ist so, dass ich mit meiner Ex-Frau drei Kinder habe (geb. 1999, 2003 und 2009). Das größte Kind ist bei mir gemeldet und dafür bekomme ich das Kindergeld, derzeit aber an das Jugendamt abgeführt, da mein Sohn zur Zeit in einem Internat untergebracht ist (er hat eine Entwicklungsverzögerung).

Die beiden anderen (zwei Töchter) leben bei meiner Ex-Frau.

Ich selbst bin wieder verheiratet und habe mit meiner jetzigen Ehefrau ein 16 Monate altes Kind. Meine Ehefrau ist seit der Schwangerschaft und nach dem Elterngeld erwerbslos ohne eigenes Einkommen.

Mein Nettolohn beträgt 2.181,09 EUR (brto. 3.000,00 EUR), Steuerklasse 3

Meine Frage ist, wie hoch ist der Unterhalt den ich meiner Ex-Frau zahlen muss?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

nach Ihrem Einkommen erfolgt zunächst die Einstufung in die 3. Einkommensstufe.

Danach betragen die Bedarfssätze für die Kinder, die bei der Mutter leben:

14-jährige Tochter 410,00 €
8-jährige Tochter 337,00 €

ABER die Düsseldorfer Tabelle ist ausgerichtet auf zwei Unterhaltsberechtigte. Sie sind aber der Zeit vier Personen (Töchter, Ehefrau, jüngstes Kind) zum Unterhalt verpflichtet.

Dann kommt die Herabstufung in die nächstniedrige Einkommensstufe in Betracht.

Es ergeben sich dann folgende Zahlbeträge:

14-jährige Tochter 387,00 €
8 jährige Tochter 317,00 €.

Bei der jüngsten Tochter könnte sich der Anspruch auf 314,00 € reduzieren, wenn für dieses Kind Kindergeld in Höhe von 198,00 € gezahlt werden sollte. Davon gehe zwar nicht aus, aber dieses sollte kontrolliert werden.

Auch unter Berücksichtigung der Unterhaltsverpflichtung gegenüber den jüngsten Kind aus der neuen Ehe ist Ihr Selbstbehalt in Höhe von 1.080,00 € gewahrt.

Sie sollten aber eine konkrete Einkommensberechnung durchführen lassen. Mit möglichen Abzügen könnte sich dann auch noch eine weitere Herabstufung in die niedrigste Stufe ergeben.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle
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