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Unterhaltsberechnung für Ex-Frau und vier Kinder

11.01.2010 07:33 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jeremias Mameghani


Ich bin geschieden und habe vier Kinder (Geb. 1991, 1993, 1996, 2000). Nun habe ich vor Kurzem wieder geheiratet, wodurch mein Nettogehalt gestiegen ist. Meine neue Frau ist arbeitslos.
Meine Ex-Frau verdient mtl. 400 € und mein Sohn (Geb. 1991) nimmt derzeit an einer Berufsförderungsmaßnahme der DAA teil und bekommt mtl. von der ARGE eine Vergütung von 310 €.
Mein eigenes Nettogehalt beträgt 1963 €.

Ich zahle seit der Trennung von meiner Ex-Frau die gemeinsamen Schulden aus der Ehezeit in Höhe von 550 € mtl.
Für meine "neue" Frau zahle ich mtl. 80 € für einen alten Ratenkredit.
Wir haben eine gemeinsame Unfallversicherung für 27,56 € mtl. und als zusätzliche Altersvorsorge eine Riester-Rente in Höhe von 27,27 €, sowie eine Zahnzusatzversicherung für beide zusammen von 16,95 €. An Fahrtkosten (Arbeitsweg) habe ich für nur 2km tägl. ca. 12,60 € mtl abzusetzen.

Meine Frage ist nun: Wie hoch ist die Unterhaltzahlung für meine Ex-Frau und die Kinder und was bleibt mir und meiner neuen Frau im Monat übrig?

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich bedanke mich für die eingestellte Frage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts gerne wie folgt beantworten möchte:

Eine genaue Berechnung des Unterhalts ist nur anhand sämtlicher geeigneter Unterlagen, insbesondere der letzten 12 Monatsabrechnungen Ihrerseits möglich. Allerdings kann ich Ihnen einen groben Anhaltspunkt geben: Von Ihrem durchschnittlichen Einkommen werden berufsbedingte Aufwendungen in Höhe von 5%, mind.50,- € und max. 150,- € sowie Verbindlichkeiten, d.h. Schulden aus der gemeinsamen Ehezeit in Abzug gebracht. In Ihrem Fall würden daher von dem Einkommen in Höhe von ca. 1.950,- € insgesamt 650,- € in Abzug zu bringen sein. Weiterhin sind die Kosten für die Unfallversicherung, die Riester-Rente und die Zusatzversicherung in Abzug zu bringen. Dies bedeutet einen Abzug weiterer 70,- €. Damit verbliebe ein einzusetzendes Einkommen in Höhe von 1.230,- €. Der Eigenbedarf beträgt gegenüber volljährigen Kindern 1.100,- €, sonst 900,- €. Dies bedeutet, dass Sie von Iherm Einkommen noch bis zu 330,- € für den Unterhalt der Kinder aufbringen müssten.

Wie bereits eingangs erwähnt, kann dies nur eine erste Einschätzung sein. Ich empfehle Ihnen, einen Anwalt Ihres Vertrauens mit der genauen Berechnung des Unterhalts zu beauftragen. Bitte beachten Sie, dass hierdurch weitere Kosten entstehen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen eine erste Orientierung geben konnte. Bitte nutzen Sie ggf. die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021

Nachfrage vom Fragesteller 11.01.2010 | 11:45

Ich habe die Gehaltsabrechnungen der letzten 12 Monate zusammengesucht und einen Monatsdurchschnitt Brutto 3003,39€ und Netto 1849,57€ errechnet.
Können Sie damit eine konkretere Aussage über die Höhe der Unterhaltszahlungen machen?
Desweiteren haben Sie den Eigenbedarf mit 1100€ bei über 18 jährigen und 900€ bei Minderjährigen angegeben. Wie rechne ich das im Einzelnen auseinander?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.01.2010 | 11:51

Sehr geehrter Ratsuchender,

Aufgrund des errechneten Gehalts und der Differenz von 100,- € verringert sich der Unterhaltsanspruch entsprechend. In Ihrem Fall ist von einem Selbstbehalt von 900,- € auszugehen, da Sie unterhaltspflichtig für minderjährige Kinder sind.

Gerne stehe ich Ihnen noch per Mail zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

RA J.Mameghani

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