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Unterhaltsberechnung für 3 Kinder

20.09.2009 14:50 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

basierend auf einem fiktiven Nettoeinkommen von 1500,- Euro wurde vor einigen Jahren ein Vergleich geschlossen, wonach ich 535,- Euro monatlichen Unterhalt für meine 3 Kinder zahlen muß.

Aktuell hat meine Exfrau meinen behinderten 20jährigen Sohn jedoch der Wohnung verwiesen, woraufhin ich ihn bei mir aufgenommen habe.
Ich möchte nun den Unterhalt anpassen.

Letztes Jahr hatte ich durchnittlich ein monatliches NettoEinkommen von 2133,- Euro.

1. Kind, 20 Jahre, ausbildungssuchend - lebt bei mir
2. Kind, 18 Jahre, 1. Lehrjahr, ca. 389,- Ausbildungsvergütung - lebt bei der Mutter
3. Kind, 16 Jahre, Schüler - lebt bei der Mutter

Welchen Unterhalt bin ich wem schuldig.

Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich möchte Ihre Frage anhand Ihrer Angaben wie folgt beantworten:

1. Für das minderjährige Kind beträgt der Unterhalt nach der Düsseldorfer Tabelle gemäß Ihrem Einkommen (Stufe 3) 333,- EUR monatlich.

2. Für die volljährigen Kinder ist der Bedarf aus dem Einkommen der Eltern zu berechnen. Es bedarf daher hier auch der Angaben zu den Einkünften der Kindesmutter. Sofern diese kein Einkommen oder kein ausreichendes Einkommen hat, wird der Unterhalt wie folgt berechnet:

a) Kind in Ausbildung
Für dieses Kind beträgt der Tabellenunterhalt abzüglich des vollen Kindergelds 312,- EUR. Da das Kind über ein eigenes Einkommen verfügt, ist dieses nach Abzug von Werbungskosten (5 % pauschal) und eines Ausbildungsmehrbedarfs (90,- EUR) bedarfsmindernd anzurechnen. Danach beträgt der Unterhalt für dieses Kind 312,- EUR abzgl. 279,55 EUR, also 32,45 EUR.
b) Da das dritte Kind bei Ihnen lebt, gehe ich davon aus, dass Sie die gesamten Kosten für dieses Kind tragen. Auch hier würde der Unterhalt 312,- EUR betragen, sofern kein weiteres Einkommen vorhanden ist.

Nach dieser Berechnung schulden Sie den bei der Mutter lebenden Kindern 333,- EUR für das minderjährige Kind und 32,45 EUR für das volljährige Kind. Da in der Form eines Vergleichs ein Titel vorliegt, müsste dieses familiengerichtlich abgeändert werden. Ich empfehle Ihnen daher für die genaue Berechnung des Unterhalts (unter Berücksichtigung auch eines ev. Einkommens der Kindesmutter) und für den Abänderungsantrag sich an einen Rechtsanwalt zu wenden.

Ich hoffe Ihnen mit meiner Antwort weiterhelfen zu können.

Abschließend darf ich darauf hinweisen, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Es wird ausschließlich das Ziel verfolgt, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres geschilderten Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten. Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf der von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsschilderung. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Mit freundlichen Grüßen

Korkmaz
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 20.09.2009 | 16:21

Sehr geehrter Herr Korkmaz,

vielen Dank für die rasche Antwort.
Meine Exfrau arbeitet Vollzeit und verdient etwa 1600,- Euro netto.

Verändert sich dadurch die Berechnung?

Vielen Dank für Ihre Mühe!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.09.2009 | 16:39

Der Bedarf des volljährigen Kindes würde sich entsprechend auf die Einkommensstufe 7 erhöhen. Danach beträgt der Tabellenunterhalt 424 EUR nach Abzug des Kindergeld. Nach Abzug des Einkommens des Kindes berbleibt beträgt der restliche Bedarf 144,45 EUR. Davon haben die Eltern je die Hälfte zu zahlen, so dass Ihr Anteil 72,22 EUR beträgt.

Mit freundlichen Grüßen

Korkmaz
Rechtsanwalt

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