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Unterhaltsberechnung bei beginnender Selbständigkeit


19.06.2007 19:18 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling



Sehr geehrte Damen und Herren,

seit 1.4.2007 habe ich eine selbständige Tätigkeit aufgenommen. Ich bin gegenüber einem 17jährigen in Baden-Württemberg unterhaltspflichtig. Von der Gegenpartei wurde mit dem Beginn der Selbständigkeit eine Umstellung der Unterhaltsberechnung auf eine monatliche gewünscht.

Normalerweise werden für Unterhaltsberechnungen die Durchschnittswerte der letzten 12 Monate herangezogen. Bei Selbständigen die GuV der letzten 3 Jahre.

Für beginnende Unternehmungen sind diese Durchschnittszahlen aber nicht vorhanden und gerade zu Beginn schwanken Ausgaben und Einnahmen sehr stark.

Ist es in diesem Falle ein für beide Seiten faires Vorgehen, die monatlichen Berechnungen zur Unterhaltsfeststellung auf dem kumulativen Durchschnitt der vorangegangenen Monate zu erstellen? Also die Summe der Einnahmen und Ausgaben der jeweils vorangegangenen Monate dividiert durch die Anzahl der bisher berechneten Anzahl von Monaten?

Haben Sie vielen Dank für die Beantwortung der Frage!

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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Eine monatliche Berechnung für die Unterhaltsverpflichtung ist unüblich, insbesondere bei Einkommen aus selbständiger Tätigkeit. Denn hier unterliegt das Einkommen großen Schwankungen, daher werden hier auch die letzten drei Jahre angesetzt.

In Ihrem Fall werden zur Berechnung die Ergebnisse bzw. Ihr Einkommen der gesamten Monate Ihrer selbständigen Tätigkeit herangezogen und daraus das monatliche Durchschnittseinkommen berechnet, was dann zur Berechnung des Unterhaltes herangezogen wird. Im späteren Verlauf bleiben die Monate der Anlaufphase bei der Berechnung unbeachtet (sh. dazu OLG Hamm in NJWE-FER 1997, S. 77)

Ich möchte Sie jedoch darauf hinweisen, dass bei einem niedrigeren Einkommen in der Selbständigkeit als vorher, gegebenenfalls dieses höhere Einkommen als fiktives Einkommen herangezogen werden kann, wenn Sie die höher bezahlte Tätigkeit aus eigenem Willen aufgegeben haben.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.


Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich gern für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats.


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel.: 0351/2 69 93 94
Fax: 0351/2 69 93 95
e-mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
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