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Unterhaltsberechnung bei Firmen KFZ Leasing und Jahrespräimie

| 18.09.2017 12:15 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


13:31

Einen schönen guten Tag,

bei mir steht die Berechnung des Trennungsunterhaltes an.
Leider gibt es für mich noch sehr viele Fragezeichen, die ich gerne aufgelöst haben möchte bevor es in die Gespräche mit den Anwälten meiner Frau geht.

Hier einmal ein paar Zahlen.

Mein monatliches Nettogehalt: 3641 € (Noch Steuerklasse 3)
Von diesem Nettogehalt ist bereits ein Privat Leasing KFZ, welches mein Arbeitgeber für seine leitenden Angestellten anbietet, abgezogen (auf Firmenwagenbasis - Entfernung zur Arbeitsstätte 29 km Geldwerter Vorteil insgesamt 1015 €).
Die Höhe der monatlichen Leasing Belastung für das KFZ beträgt in meinem Fall 718 €.

Zu meinem Nettogehalt kommt noch eine Jahresprämie von ca. 12000 € Netto - Die ist aber schon von meiner Frau und mir verbraucht worden, unseren Kindern zugute gekommen oder.zur Hälfte auf dem Sparbuch meiner Frau.

Hier nun meine Frage: Kann mir jemand, basierend auf den Zahlen, mitteilen wie und ob die Leasingrate sowie die Jahresprämie in die Berechnung miteinfliessen.

Wenn ich das alles in einen Unterhaltsrechner gebe, explodiert mein Nettogehalt auf ca. 5400 €. Meine Frau verdient ca. 1050 € Netto im Monat und dürfte basierend auf den Daten 2597 € Unterhalt für sich und die zwei Kinder (15 & 12 Jahre) bekommen. Das wiederum würde bedeuten das von meinen 3641 (die ich ja tatsächlich nur bekomme) nur 1044 € übrig blieben.

Kann mir jemand helfen? Ist dem tatsächlich so?

Vielen dank im voraus

18.09.2017 | 13:19

Antwort

von


(452)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Leasingrate und Jahresprämie fließen einkommenserhöhend in die Berechnung ein.
Für die Berechnung der Gehaltsumwandlung der Leasingrate gibt es verschiedene Berechnungsmodelle, so dass hier anhand der wenigen Informationen und auch aufgrund des niedrigen Einsatzes keine konkreten Zahlen genannt werden können.

Grundsätzlich sollten Sie zunächst einmal von einem monatlichen Nettogehalt von 5.400€ ausgehen, wobei auch Schulden, Belastungen noch einkommensbereinigend in Abzug gebracht werden könnten.

Vom bereinigten Nettoeinkommen (hier gerechnet mit 5.400€) wäre zunächst der Kindesunterhalt zu zahlen. Dieser beliefe sich auf je 736 € je Kind abzüglich halbes Kindergeld in Höhe von 96€, demnach 640,00€ je Kind.

Die Berechnung des Ehegattenunterhalts würde ergeben, dass Sie Ihrer Frau 1.224,29€ zahlen müssten. Somit verbliebe Ihnen fiktiv 2.895,71€ monatlich, tatsächlich jedoch nur 1.136,71€.

Insofern ist Ihre Berechnung tatsächlich (fast) zutreffend.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen. Gerne bin ich Ihnen auch weiterhin behilflich.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Wibke Türk

Rückfrage vom Fragesteller 18.09.2017 | 13:30

Danke für die Information. Das würde in meinem Fall bedeuten das ich weniger als 1200 € (Selbstbehalt) bekommen würde.
Sehe ich das richtig? Oder gibt es in meinem Fall doch noch die Selbstbehaltsregel?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 18.09.2017 | 13:31

Tatsächlich gilt der Selbstbehaltsbetrag. Ihre Kinder bekommen den vollen Unterhalt, die Ehefrau dann entsprechend weniger.

Bewertung des Fragestellers 21.09.2017 | 23:04

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(452)

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22851 Norderstedt
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