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Unterhaltsberechnung 2016

| 13.02.2016 21:06 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Zusammenfassung:

Zahlung von Kindesunterhalt für das Jahr 2016.

Bitte können Sie mir sagen welches Kindesunterhalt sich aus folgenden Bedingungen errechnet:

Unterhaltspflichtiger Nettogehalt 1660 €, neu verheiratet
Kind 1: 15 Jahre
Kind 2: 12 Jahre

Kindergeld geht an Kindesmutter

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie haben die Frage heute Abend bereits einem anderen Kollegen gestellt, dessen Ausführungen ich mich nur anschließen kann.
Ich nehme an, es geht Ihnen um Ihre Nachfragen:
Der Betrag von 1.180 Euro, den Sie meinen, ist kein Selbstbehalt, sondern der sog. Bedarfskontrollbetrag. Dieser muss den Unterhaltspflichtigen dieser Stufe verbleiben, ansonsten würden Sie in die Einkommensgruppe darunter, in Ihrem Fall also der niedrigsten Einkommensstufe, herabgruppiert. Dieser Betrag ist in Ihrem Falle irrelevant. Es geht darum, inwieweit dem Unterhaltspflichtigen in Ihrem Fall der Selbstbehalt in Höhe von 1.080 Euro verbleibt.
Es wäre die Frage zu klären (je nach Betrachtungsweise, ich weiß jetzt nicht, ob Sie Unterhaltsberechtigter oder Unterhaltsverpflichteter sind), ob das Einkommen um 5 % wegen etwaiger berufsbedingter Aufwendungen reduziert werden darf. Wenn nicht einmal der Mindestunterhalt der Düsseldorfer Tabelle gezahlt werden kann, dann dürfte eine konkrete Berechnung von berufsbedingten Aufwendungen erfolgen müssen.
Die vom Kollegen verwendete Tabelle ist durchaus die aktuelle von 2016. Da hier die Leistungsfähigkeit für die Zahlung des Mindestunterhalts fraglich ist, ist die erste Einkommensgruppe relevant, nicht die zweite Einkommensgruppe!
Der Mindestunterhalt beträgt dann 710 Euro. Unter Berücksichtigung der berufsbedingten Aufwendungen liegt eine Leistungsfähigkeit aber nur in Höhe von 497 Euro vor.
Sie können die Nachfragefunktion gerne nutzen!
Einen schönen Abend wünscht
Kirsten Petereit
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht




Rückfrage vom Fragesteller 15.02.2016 | 12:47

Hallo Frau Petereit,

sind die Einnahmen durch Aufwandsentschädigungen für Gemeinnützige Vereine (im Jahr 2400 Euro) sowie das Gehalt des Partners des Unterhaltspflichtigen zu berücksichtigen?

Derzeit zahlt der Unterhaltspflichtige statt 497 Euro, 600 Euro, liegt somit unter seinem Selbstbehalt und die Kindesmutter droht derzeit trotzdem mit dem Anwalt um die Finanzen des Unterhaltspflichtigen offenlegen zu lassen.

Wird in so einem Falle auch die finanzielle Lage der Kindesmutter geprüft? Sie arbeitet 20 Std. und hat just das seinerzeit gemeinsam erworbene Haus überschrieben bekommen und zahlt den Rest als Alleinschuldner ab. Die Hälfte des Hauses ist bereits abbezahlt.

Wir sehen es einfach so, dass die Schenkung des Hauses durch den Unterhaltspflichtigen zu einer finanziell besser gestellten Situation führt. Zudem sind dadurch auch die Abzahlungsraten sprich die Mietkosten signifikant gesunken. Würde auch dies berücksichtigt?

Herzlichen Dank für Ihre Mühen!

Viele Grüße

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 15.02.2016 | 13:04

Hallo,
die finanzielle Situation der Kindesmutter ist leider völlig unerheblich, Barunterhalt muss trotzdem gezahlt werden entsprechend der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Insofern ist auch ein möglicher Wohnwert der Kindesmutter leider irrelevant.
Allerdings ist auch Ihr Gehalt als Partnerin nicht relevant, möglicherweise nur wg. Kostenersparnis durch Zusammenleben (Stichwort Verringerung des Selbstbehaltes).
Das gesamte Einkommen ist zu berechnen, also wahrscheinlich auch Aufwandsentschädigungen. Wenn Sie anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen möchten können Sie sich gerne an kp@rechtsanwaeltin-petereit.de wenden. Die Kosten dieses Portals würde ich auf die Gebühren anrechnen.
Beste Grüße
Kirsten Petereit

Bewertung des Fragestellers 15.02.2016 | 11:56

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