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Unterhaltsberechnung, kann Gewinn der Firma auch einfließen?

27.11.2008 14:34 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Guten Tag,

Mein Mann ist selbstständig mit zwei Firmen. Eine GmbH die im Durchschnitt auf die letzten 3 Jahre nach Abzug Steuern und Unternehmerlohn einen Jahresüberschuß aufweist und ein Einzelunternehmen welches ebenfalls im Durchschnitt der letzten 3 Jahre einen Jahresfehlbetrag aufweist.
Zur Unterhaltsberechnung sind bis jetzt nur der entnommene Unternehmerlohn herangezogen worden. Kann der Gewinn der GmbH auch noch mit einfließen oder wird er durch den Verlust in der Einzelfirma relativiert?

Vielen Dank für die Hilfe!

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Ich beantworte Ihre Anfrage auf der Basis des geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt:

Leider sagen Sie nicht, ob die Frage sich auf die Berechnung für Kindes- oder Ehegattenunterhalt bezieht; ich gehe im Folgenden von einer gesteigerten Unterhaltspflicht Ihres Mannes gegenüber Kind(ern) aus.

Bei Selbständigen werden die Einkünfte aus dieser Tätigkeit, gemittelt auf der Basis der letzten 3 Jahre zugrunde gelegt. Hinsichtlich der GmbH ist das einmal der Unternehmerlohn als quasi festes Gehalt, aber auch etwa tatsächlich ausgezahlte Gewinne, die er als Gesellschafter erhält.

Ob die Verluste aus der zweiten Firma berücksichtigt werden können, hängt von deren Art ab. Rein steuerliche Verluste sind zu Lasten unterhaltsberechtigter Kinder nicht absetzbar, reelle Verluste hingegen schon.

Sie sollten sich auf jeden Fall von Ihrem Mann Bilanzen mit Gewinn- und Verlustrechnungen vorlegen lassen, um sehen zu können, woraus die Verluste resultieren. Erst dann kann gesagt werden, ob sie zugunsten Ihres Mannes anrechnungsfähig sind oder nicht.

Mit freundlichen Grüßen

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