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Unterhaltsberechnung, Riesterrente oder Bausparvertrag abziehen?

| 08.11.2012 18:33 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Hallo,
Ich werde im Dezember Vater, ich bin mit der Mutter nicht mehr zusammen, wir waren nicht verheiratet, sind jetzt beide ledig. Ich will für das Kind auch zahlen, aber natürlich nicht mehr als unbedingt nötig. Düsseldorfer Tabelle etc ist mir alles bekannt, jedoch interessiert mich ob noch andere "Ausgaben" zählen die man anrechnen könnte um mein Nettogehalt zu drücken.
So sehen meine Einkommen/Ausgaben aus:
+ 1632,66€
- VWL Arbeitgeberanteil 40€
----------------------------------------
= + 1592,66€

Meine Frage ist jetzt, gemäß Internet Unterhaltsrechner werden von Nettogehalt pauschal 80€ abzogen und dann kommt der bereinigte Nettobetrag heraus. Wären also 1512,66€. Somit wär der Unterhalt gem. Düsseldorfer Tabelle 241€.
Kann man davon widerrum noch irgendetwas abziehen/anrechnen?
ich zahle z.b. 85€ Riesterrente, 156€ Bausparvertrag, 46€ Berufsunfähigkeitsvers.

So dass ich wenigstens unter die 1500€ komme und den Mindestsatz von 225€ zahlen muss. Odre geht irgendwie noch weniger?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Maßgebend für die Unterhaltsberechnung ist bei Arbeitnehmern zunächst das durchschnittliche monatliche Nettoeinkommen der letzten 12 Monate.

Dieses ist zu bereinigen um 5 % berufsbedingte Aufwendungen.

Die von Ihnen weiter aufgezählten Ausgaben können bei der Berechnung des Unterhaltsanspruchs eines minderjährigen Kindes dagegen leider nicht abgezogen werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Moosmann, Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 08.11.2012 | 19:13

Sehr geehrter Herr Moosmann,

ich bekomme keine Sonderzulagen wie Weihnachts oder Urlaubsgeld, sprich 12 x 1592,66€. Also sehe ich richtig dass die 5% Bereinigung die von mir erwähnten 80€ Pauschal-Abzug waren.
Ich hätte die Möglichkeit einen Firmenwagen zu bekommen, zu den üblichen Konditionen (1% Neuwertversteuerung etc) und dementsprechend weniger Nettogehalt. Gehe ich richtig in der Annahme dass mir das auch nicht helfen würde da der Firmenwagen wieder gegengerechnet wird? Das wäre es dann von meiner Seite.
Mfg

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 08.11.2012 | 20:06

Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage.

1.
Ja, ds sehen Sie richtig.

2.
Die private Nutzung eines Firmenwagens ist ein geldwerter Vorteil, der unterhaltsrechtlich als Einkommen zu werten ist.

Eine Veringerung Ihrer Unterhaltsverpflichtung können Sie so nicht erreichen.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Moosmann

Bewertung des Fragestellers 08.11.2012 | 20:16

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