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Unterhaltsaufteilung


16.03.2005 08:05 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Schönen guten Tag,
ich hätte da mal ein paar Fragen.
Ich bin geschieden und habe aus dieser Ehe einen 11jährigen Sohn an den ich 249,- Euro Unterhalt bezahle.
Meine Exfrau stand zum Zeitpunkt der Scheidung kein Unterhalt zu weil Sie Arbeitslosengeld in Höhe von 1200,- DM bekam und der Vater ihres mittlerweile 2,5jährigen Sohnes mit ihr zusammenlebte.
Sie bekommt jetzt für sich und ihre Kinder Geldleistungen nach dem SGBII.
Ich verdiene (inkl.Urlaubs-und Weihnachtsgeld) ca. 1650,- netto.
Ich lebe mit meiner Lebensgefährtin zusammen,wir haben ein gemeinsames Kind und ein weiteres wird im November geboren.Meine LG hat ein Einkommen bestehend aus 154,- Kindergeld,166,- Eriehungsgeld und 200,- aus einem geringfügigen Arbeitsverhältnis.
Mein Selbstbehalt liegt bei 840,- + 50,- Arbeitsaufwand(km Geld).
Welche Art von Versicherungen kann ich noch hinzurechnen?
Also bei einem Selbstbehalt von ca. 900,- Euro wären noch ca. 750,- Euro zu verteilen auf meinen 11jährigen Sohn,meine Exfrau,meine LG und meine 5 Monate alte Tochter.(und ab November noch ein Kind)
Wieviel steht jedem zu?
Und bin ich für meine Exfrau unterhaltspflichtig?Weil sie ja einen 2,5jährigen Sohn hat weswegen sie ja nicht arbeiten gehen kann.(Der Vater dieses Kindes wohnt nicht mehr mit ihr zusammen und ist wohl arbeitslos)
Und was passiert wenn ich meine LG heirate und ich in Steuerklasse 3 ca. 250-300 mehr netto habe?Meine LG würde Schulden in Höhe von ca. 5500,- mit in die Ehe bringen die monatlich mit ca. 120,- Euro getilgt werden.Kann ich die noch auf meinen Selbstbehalt mit draufrechnen?
Ich würde mich freuen wenn sie mir meine Fragen beantworten würden und ausrechnen könnten wieviel jedem einzelnen zusteht.
Einmal als Geschiedener in Steuerklasse 1 und als Verheirateter in Steuerklasse 3.
Vielen Dank im Vorraus

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Sehr geehrter Ratsuchender,

nachdem mehrere Kollegen die Frage wieder freigegeben habe, möchte ich Ihnen mitteilen, dass eine konkrete Unterhaltsberechung in diesem Forum nicht möglich ist und den Rahmen sprengt (siehe FAQ).

Damit Sie aber nicht ganz im "Regen" stehen, möchte ich einige Fragen wie folgt beantworten:

Alle Versicherungen die allein der Kapitalvermehrung dienen, können Sie nicht absetzen; absetzbar sind die Versicherungen, die mit dem Beruf in Verbindung stehen (z.B. KfZ).

An sich sind minderjährige Kinder immer priviligiert (also vorrangig zu berücksichtigen). Kommt es aber zu einer Mangelfallberechnung (und dafür spricht viel), ist die Ex gleichrangig.

Ihrer Ex sind Sie auch unterhaltspflichtig, wenn diese ein Kind eines anderen betreut (wird aber mittlerweile von einigen Gerichten unterschiedlich gehandhabt).

Ändert sich die Steuerklasse und haben Sie höheres Einkommen, wird der Unterhalt nach dem höheren Einkommen berechent. Die Schulden der LG (dann FRau) spielen dabei KEINE Rolle, da sie im Verhältnis zur EX nicht ehebedingt sind.

Bitte haben Sie nochmals dafür Verständnis, dass die von Ihnen konkrete Unterhaltsberechnung HIER nicht erfolgen kann.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 16.03.2005 | 13:29

Trotzdem danke.
Wird meine neue Frau denn auch unterhaltsberechtigt sein?
Oder steht die erste Frau und das erste Kind immer an erster Stelle?
Wie ist das mit der Miete,in meinem Selbstbehalt sind ja nur 360,- Euro warm enthalten.Ich zahle aber 650,- warm,würde man dann den Selbstbehalt aufstocken?
Ich habe hier schon mal nachgefragt und der Anwalt hat gesagt das ich für meine Ex wohl keinen Unterhalt zahlen brauche weil sie ja wegen dem Kind des anderen nicht arbeiten gehen kann???????

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.03.2005 | 13:50

Danke für Ihre Nachfrage.

Ihre neue Frau wird unterhaltsberechtigt sein. Die erste Frau und die Kinder sind aber vorrangig. In einer Mangelfallberechnung wird sie aber berücksichtigt.

Der Selbstbehalt wird nicht aufgestockt.

Zum letzten Teil der Nachfrage hatte ich Ihnen schon mitgeteilt, dass diese Frage unterschiedlich behandelt wird.

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