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Unterhaltsansprüche


19.06.2007 05:58 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Guten Tag, folgende Frage habe ich:
Ich habe am 13.05. meine Tochter entbunden.
Mein Lebensgefährte hat sich von Beginn der Schwangerschaft von mir abgewandt - bis heute. Er ist selbst seit 2 Jahren von seiner EX Frau geschieden und hat bereits dort zwei Kinder aus der Ehe. (8 und 11 Jahre, wofür er 500 € Unterhalt zahlt) Aber auch erst nach langem Rechtsstreit. Zur Entbindung meiner Tochter war er dabei. Die Vaterschaft hat er bereits anerkannt und es war bis heute ein ewiges hin und her, ob er bleibt oder nicht.
Er ist selbstständiger Schreiner und ich weiß, dass er ca. für 3000 € netto Fixkosten hat. Im letzten Jahr hat er ein Haus gebaut, was auf den Namen seiner Mutter läuft. Dort zahlt er rund 700 € "Miete" und 800 € Darlehen ab, 500 € an die Kinder seiner Ex, Versicherungen, Lotterien,Lebensunterhalt,3x im Jahr Urlaub, Fußballjahrskarten,Motorrad, Auto, etc.
Er verdiendt sehr unterschiedlich. Zurzeit hat er z.B. Aufträge von über 100000 €. Ich habe zu dem Unterlagen, dass er in 5 Wochen in einem Online Spielportal über 45.000 € verspielt hat. Er hat zwar auch 33000 € wieder gewonnen, aber einen Verlust von über 10.000 € in nur 5 Wochen gemacht. Ich will damit sagen, dass er weit mehr Geld zur Verfügung hat, als er angibt. Mir gegenüber sagt er, er hätte 1800 € netto zur Verfügung.

Nun zu meiner Frage. Ich habe bereits einen Sohn (8) aus einer früheren Ehe. Kann jetzt nicht mehr arbeiten gehen mit zwei Kindern.

Stehen mir und dem Kind Unterhaltsansprüche zu? Wenn ja, wieviel? Nur die Mindessätze, oder ggf. mehr? Lohnt sich ein Rechtsstreit? Von alleine wird er nichts zahlen.
Wie sollte ich weiter vorgehen?
Eingrenzung vom Fragesteller
19.06.2007 | 06:04

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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für die Einstellung Ihrer Frage.

Zunächst möchte ich Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll, die in keinem Fall die Beratung durch einen Anwalt / Anwältin ersetzen kann.

Die rechtliche Beurteilung kann unter Umständen anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen, wenn bestimmte Angaben hinzugefügt oder weggelassen werden.

Ihre Frage beantworte ich aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben, wie folgt:

Ihrem Kind steht selbstverständlich ein Unterhaltsanspruch gegenüber seinem Vater zu. Dieser ergibt sich aus § 1601 BGB. Die Höhe des Unterhalts ist abhängig vom Einkommen des Unterhaltspflichtigen. Daher ist es zunächst notwendig genau zu ermitteln, wie hoch die tatsächlichen Einkünfte des Vaters tatsächlich sind. Erst danach kann etwas zur genauen Höhe des Kindesunterhalts gesagt werden.

Ihnen steht ein Unterhaltsanspruch nach § 1615l BGB zu. Hiernach haben Sie einen Unterhaltsanspruch, wenn Sie aufgrund der Geburt und der anschließenden Pflege Ihres Kindes nicht mehr einer Erwerbstätigkeit nachgehen können. Die Höhe des Unterhalts ergibt sich aus Ihrer Lebensstellung vor der Geburt, also Ihren Einkünften, die Sie zu diesem Zeitpunkt erzielt haben. Ihr Bedarf wird jedoch durch entsprechende Anwendung des im Ehegattenunterhaltsrecht geltenden Halbteilungsgrundsatzes begrenzt.

Sie einen ortsansässigen Kollegen mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen beauftragen. Dieser kann in einem ersten Schritt von dem Vater detaillierte Auskunft über dessen Einkünfte fordern und gegebenenfalls eine Versicherung an Eides Statt verlangen. Danach kann er aufgrund der gemachten Angaben den Ihnen zustehenden Unterhalt exakt berechnen und gegebenenfalls einklagen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit der Antwort weiterhelfen. Sollten Sie noch weiteren Klärungsbedarf haben, nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.

Mit freundlichen Grüßen

Christopher Tuillier
Rechtsanwalt

info@rechtsanwalt-tuillier.de
www.rechtsanwalt-tuillier.de
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