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Unterhaltsanspruch nach erneuter Heirat an Exfrau


| 23.11.2006 12:12 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Wir möchten heiraten, mein "Zukünftiger" zahlt an seine Exfrau Unterhalt. Sie ist berufstätig, geht 20 Std. die Woche arbeiten (verdient gut und könnte durchaus ohne Probleme auch ein paar Stunden länger die Woche arbeiten...), Tochter meines Freundes lebt bei Ihr, bekommt natürlich auch gesetzlichen Unterhalt.
Jetzt meine Frage: Bleibt die Höhe des Unterhalts, die mein Freund an seine Exfrau zahlen muß bei erneuter Heirat gleich, kann es sogar mehr werden oder weniger?
Hat es bei der Berechnung Einfluß, ob ich verdiene oder kein Einkommen habe?
Im vorraus vielen Dank für Ihre Antwort!

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Sehr geehrte Ratsuchende,

der Unterhaltsanspruch bleibt gleich, solange Sie nicht für ein gemeinsames Kind sorgen.

Die EX-Ehefrau geht Ihnen bei beim Unterhalt vor, da diese das gemeinsame Kind betreut.

Höher wird der Unterhalt nicht, auch wenn Ihr Freund nun durch die Heirat den sogannten Splittingvorteil erhält. Dieser soll nicht der geschiedenen Ehefrau zu Gute kommen; wird allerdings beim Kindesunterhalt berücksichtigt.

Bei der derzeitigen Sachlage, spielt Ihr Einkommen keine Rolle.

Anders wird die Situation, wenn aus Ihrer Ehe ein Kind hervorgeht.

Dann hat eine völlige Neuberechnung stattzufinden. In diesem Fall kann sich auch die sogenannte Rangfolge beim Unterhalt zu Ihren Gunsten ändern. Zwar sieht das Gesetz noch immer vor, dass Sie als neue Ehefra nachrangig sind. Doch hat das Oberlandesgericht Oldenburg in einer neusten Entscheidung dahingehend entschieden, dass ein Gleichrang stattfinden soll.

Ob andere Gerichte diese Auffassung übernehmen, bleibt abzuwarten. Sollte in 2007 das neue Unterhaltsrecht in Kraft treten, wäre dieses dann auch gesetzlich festgelegt. Solange muss die Rechtsprechung dieses Hürde nehmen.

Ihr Freund sollte aber überprüfen lassen, ob die Ex-Ehefrau auf eine Vollzeitbeschäftigung verwiesen werden kann. Das ist vom Alter der Tochter anbhängig. Ist diese über 16 Jahre, wird eine Vollzeitbeschäftigungsverpflichtung angenommen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
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