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Unterhaltsanspruch bei eheähnlicher Gemeinschaft


18.04.2005 08:59 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Ich bin seit 1 1/2 Jahren geschieden und habe drei Kinder (5,8,11), die in meinem Haushalt leben. Derzeit bin ich nicht berufstätig. Ich möchte in absehbarer Zeit mit meinem neuen Parter zusammenziehen. Dieser lebt selbst in Trennung und hat drei Kinder (9,10,13), die bei seiner Exfrau leben. In wie weit oder überhaupt wird mein neuer Partner für mich Unterhaltspflichtig und mindert sich mein Unterhaltsanspruch gegenüber meinem Ex-Partner?
Und in welcher Höhe dürfte ich Geld verdienen, damit ich noch einen Unterhaltsanspruch gegenüber meinem Exmann habe?

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Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihr neuer Partner ist Ihnen gegenüber nicht unterhaltspflichtig.

Es mindert sich aber Ihr Unterhaltsanspruch gegenüber Ihrem EX, weil Betreungsleistungen auf Ihrer Seite geldwert angerechnet werden. In welcher Höhe, ist von Oberlandesgerichtsbezirk zu Oberlandesgerichtsbezirk unterschiedlich.

Ihre zweite Frage kann nicht konkret beantwortet werden. Das hat seinen Grund darin, dass es keine feste Sätze gibt, wieviel man hinzuverdienen kann, um seinen Unterhaltsanspruch zu erhalten. Die Beantwortung der Frage setzt eine konkrete Unterhaltsberechnung voraus.

Dabei ist das Einkommen Ihres EX zu berücksichtigen, die ehelichen Lebensverhältnisse, Unterhaltszahlungen für die von Ihnen betreuten Kinder, die Anrechnung wegen der neuen Partnerschaft und Ihre Einkünfte.

Bei Ihren Einkünften ist so, dass diese, wenn Sie während der ganzen letzten Jahre nicht gearbeitet haben, überobligatorisch sind, d.h. diese werden bei einer Unterhaltsberechnung nicht in voller Höhe anzurechnen sein, da Sie wegen der Betreuuung der drei Kinder nicht verpflichtet sind, überhaupt einer Erwerbstätigkeit nachzugehen.

Sie sehen also, dass konkrete Zahlen nicht genannt werden können. Diese müßten errechnet werden. Suchen Sie einen Kollegen vor Ort auf, der an Hand genauer Zahlen und Unterlagen diese Berechnung vornehmen kann.

Ich hoffen, Ihnen dennoch geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle


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