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Unterhaltsanspruch bei beginn einer Ausbildung

| 08.09.2008 13:24 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Lars Liedtke


Hallo,
mein Sohn 16.01.1990 geboren wohnt laut seiner Angaben Mietfrei bei der Freundin und hat nun seine Ausbildung begonnen.
Nach der D`dorfer Tabelle müsste ich bei einem Nettoeink.von mtl.
1550.- Euro 408 Euro Unterhalt Zahlen.?
Ich hatte mich vor zwei Jahren mit der Mutter auf Euro 200.- mtl.
geeinigt.
Mein Sohn bekommt mtl. 505.- Euro Vergütet und soweit ich weiss
bekommt er auch noch Kindergeld.
Nun meine Fragen:
Wie hoch ist der Unterhaltsanspruch meines Sohnes und muss ich den Unterh.alleine tragen.
Fahre ich mit den 200.- Euro besser.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich die Funktion hat, Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtslage zu geben. Eine persönliche Beratung/Vertretung kann und soll hierdurch nicht ersetzt werden. Hinzufügen oder Weglassen wesentlicher Tatsachen kann zu einer anderen Beurteilung des Falles führen. Unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsangaben und des von Ihnen gebotenen Einsatzes beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Die genaue Höhe der Unterhaltszahlungen kann ich an dieser Stelle nicht berechnen, da es bei volljährigen Kindern auf die Einkommensverhältnisse beider Elternteile im Verhältnis zueinander ankommt.

Bei einer überschlägigen Betrachtung der mir bekannten Fakten, ist der von Ihnen zu leistende Unterhalt jedoch geringer als 200 €.

Bei volljährigen Kindern bemisst sich der Unterhaltsbedarf nur ausnahmsweise nach der Düsseldorfer Tabelle, nämlich bei privilegierten Volljährigen, die Minderjährigen gleichgestellt sind. Das ist der Fall, wenn sich das volljährige Kind in der Ausbildung befindet, das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, ledig ist und noch im Haushalt eines Elternteils wohnt.

Letzteres ist nicht der Fall, so dass es sich nicht um einen privilegierten Volljährigen handelt. Daher bemisst sich der Unterhaltsbedarf nicht nach der Düsseldorfer Tabelle sondern beträgt 640,00 €. Hierauf ist das Kindergeld in voller Höhe anzurechnen. Auch die Ausbildungsvergütung ist nach einem Abzug i.H.v. 90 € (ausbildungsbedingter Mehrbedarf) hierauf anzurechnen. Hinsichtlich des dann verbleibenden Differenzbetrags sind Sie und die Kindesmutter im Verhältnis der Einkommensverhältnisse zum Unterhalt verpflichtet.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtslage gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Lars Liedtke
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 09.09.2008 | 09:27

Hallo Herr Ra Liedtke, zunächst mal danke für die schnelle Hilfe.
Meine Nachfrage:Der Sohnemann hat mir jetzt Mitgeteilt das er nur bei der Freundin schläft,also noch zuhause Wohnt.
Wie verhält sich das nun mit der Unterhaltszahlung bzw. der Berechnung.Greift jetzt wieder die D`dorfer Tabelle?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.09.2008 | 11:33

Sehr geeehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage. Sofern Ihr Sohn "zu Hause", also bei seiner Mutter wohnt, würde die Düsseldorfer Tabelle zur Anwendung kommen.

Nun ist es im vorliegenden Fall jedoch fraglich, ob er bei seiner Freundin wohnt oder noch zu Hause. Maßgeblich hierfür ist jedenfalls nicht, wo er behördlich gemeldet ist, sondern wo er seinen Lebensmittelpunkt hat. Vermutlich wird dieser sowohl zu Hause als auch bei der Freundin liegen. Daher handelt es sich um einen Grenzfall, weshalb es auf weitere Details ankäme, um den Fall endgültig zu entscheiden. Da er auch selbst keine Miete zahlt, würde ich tendenziell die Auffassung vertreten, er wohne noch zu Hause, so dass die Düsseldorfer Tabelle anzuwenden wäre.

Mit freundlichen Grüßen,

Lars Liedtke
Rechtsanwalt

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