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Unterhalt/Selbstbehalt


07.04.2005 22:42 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Hallo,

wir befinden uns in folgender Situation:

Ich lebe mit meiner neuen Lebensgefährtin und ihrer 3jährigen Tochter zusammen. Meine Ehe wurde am 24.03.05 geschieden. Aus dieser Ehe ging ein Sohn hervor (4 Jahre). Meine Ex-Frau erhält für diesen € 178 Kindesunterhalt und das volle Kindergeld. Für sie bezahle ich momentan € 272 Unterhalt. Da wir derzeit etwas streitig sind, möchte ich nunmehr erfahren, wie sich der Unterhalt errechnet. Habe schon einige Berechnungen gelesen, bin aber sehr unschlüssig wie es sich mit dem Selbstbehalt verhält. Kann dieser von dem Einkommen abgezogen werden und dann erst die 3/7 Differenz errechnet werden? Wären laut meiner Rechnung ja immerhin ca. € 400 Unterschied!?
Mein Netto Verdienst: € 1.604,00 (einschl. 13. Monatsgehalt)
Sie übt noch eine geringfügige Beschäftigung aus, woraus sie € 370 erhält (zzgl. € 360 Weihnachtsgeld).

Danke im Voraus

Gruß Osterhase

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Den Selbstbehalt dürfen Sie nicht von Ihrem Einkommen abziehen und dann erst den Unterhalt berechnen. Der Selbstbehalt ist lediglich der Betrag, der Ihnen selbst, trotz Ihrer Unterhaltsverpflichtungen, für die Finanzierung Ihres eigenen Lebensunterhalts verbleiben muss. Mit anderen Worten müssen Sie stets nur so viel Unterhalt an Ihren Sohn und Ihre Frau zahlen, dass Sie noch über ein Einkommen für sich selbst in Höhe des Selbstbehalts verfügen können. Eine weitergehende Bedeutung hat der Selbstbehalt nicht.

Im Übrigen bitte ich Sie, Verständnis dafür zu haben, dass ich im Rahmen dieses Forums nicht mit konkreten Zahlen dienen kann. Wie hoch Ihre Unterhaltsverpflichtungen insbesondere Ihrer Ex-Ehefrau gegenüber genau sind, hängt von vielen Faktoren ab, insbesondere von den finanziellen Verhältnissen während der Zeit Ihrer Ehe und davon, welche Abzüge Sie von Ihrem Einkommen noch vornehmen dürfen (evtl. Versicherungen o.Ä.). Auch die Frage, ob sich Ihre Ehefrau das Einkommen aus Ihrer eigenen Erwerbstätigkeit, der sie ja aufgrund der Betreuung des vierjährigen Sohnes wohl gar nicht nachkommen müsste, anrechnen lassen muss, ist stets nach den Verhältnissen des Einzelfalles zu beurteilen. Gegebenenfalls müssten Sie einen entsprechend spezialisierten Rechtsanwalt vor Ort aufsuchen und ihm zur Klärung Ihrer Fragen Ihren Fall in allen Details schildern. Prinzipiell würde ich allerdings den bisher von Ihnen gezahlten Unterhalt nicht für zu hoch halten.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft zumindest zu mehr Klarheit verholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)
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