Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Unterhalt wegen hohen Alters


04.06.2006 01:24 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Jutta Petry-Berger



Werde mich nach 34 Ehehjahren trennen.Bin 57 Jahre und seit 30 Jahren Hausfrau. Nettogehalt meines Mannes 3400.00 Euro
Keine Schulden
Meine Fragen:

Wieviel Unterhalt steht mir ca. zu.

Kann er von mir verlangen eine Arbeit
aufzunehmen. Habe GDB 50%.
Diabetes,
erlernter Beruf: Speditionskauffrau
ausgeübt bis 1976

Welche gesetzliche Pflicht besteht
weiterhin den kompl. Haushalt , einschl.Wäsche, Kochen
zu versorgen?
zur Zt. stehen mir Euro 650,-- für den Haushalt zur Verfügung.
150,00 Eur für mich persönlich.
Gibt es solche gesetzlichen Regelungen überhaupt?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre online-Anfrage, zu der ich Ihnen zunächst mitteilen möchte, dass Sie nach der Trennung von Ihrem Ehemann einen Trennungsunterhaltsanspruch gem. § 1361 Abs. 1 BGB in Höhe von 3/ 7 seines Nettoverdienstes (abzüglich 5 % berufsbedingter Aufwendungen) haben werden, was rund EUR 1.384,- entspricht.

Aufgrund des Grades Ihrer Erwerbsminderung von 50 %, Ihres Alters und der Dauer Ihrer Ehe wird Ihnen gemäß § 1361 Abs. 2 BGB nicht zugemutet werden können, Ihren Unterhalt durch Erwerbstätigkeit selbst zu verdienen. Überdies besteht in der Regel für den Berechtigten im ersten Jahr nach der Trennung keine Obliegenheit zur Aufnahme oder Ausweitung einer Erwerbstätigkeit. Der Wert Ihrer Haushaltsführung wäre zudem nur dann anzurechnen, wenn Sie nach der Trennung eine Erwerbstätigkeit aufnehmen würden.

Sobald Sie von Ihrem Ehemann getrennt leben, bedeutet dies eine Trennung von Tisch und Bett, also regelmäßig keinerlei Gemeinsamkeiten mehr, auch keine Haushaltsführung des einen für den anderen. Dies hat zur Folge, dass Sie einerseits einen Anspruch auf Trennungsunterhalt nach § 1361 BGB haben, Sie aber andererseits keine Verpflichtung zur Haushaltsführung trifft. In diesem Zusammenhang sei angemerkt, dass eine Trennung grundsätzlich auch in der gemeinsamen Wohnung vollzogen werden kann.

Ich hoffe, Ihnen eine hilfreiche erste Orientierung gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Petry-Berger
Rechtsanwältin
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER