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Unterhalt von Deutschland in die Schweiz

12.07.2017 13:49 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
hallo. ich (Deutscher) wohne jetzt noch in Zürich und gehe demnächst nach Hamburg zurück. (Dezember 2017). Ich habe Kesb und die Mutter (ist auch Deutsche) darüber früh informiert. (ein Jahr vorher), ich habe geteiltes Sorgerecht habe aber keine ehrliche Basis meine Tochter zu sehen durch die Mutter. Leider läuft es auf der persönlichen Ebene. Ich habe meine Tochter nun 1Jahr nicht mehr gesehen. Sorgerecht wollte ich abgeben aber Mutter und Kesb haben mehrfach widersprochen, geändert hat sich aber nichts. Da ich freiwillig gehe, woran berechnet sich der Unterhalt? Jetzt zahl ich 1000CHF für das Kind, für die Mutter brauch ich nicht zahlen. Ich wohne dann in Hamburg mit meiner Frau (heirate im Juli) und dann auch mit unserem gemeinsamen Kind. muss ich befürchten das ich dann pleite bin.? Steuerklasse habe ich noch nicht, brutto wären es zirka 3800€-4000€. Berechnet wird es doch von Deutschland dann aus (Januar 2018?) oder muss das vorher geklärt werden? Zählt da irgendetwas mit rein dass ich verheiratet bin und meine Frau dann zuhause ist mit Kind? (gemeinsamer Lebensunterhalt?) oder werde ich separat behandelt? bei 17% wären es dann um die 500€ oder wird es viel mehr? ist es sinnvoller sich vorher mit dem Kesb sich auf was zu einigen? vielen Dank für eine Antwort
12.07.2017 | 14:33

Antwort

von


(416)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Sofern Sie im Juli 2017 heiraten, ändert bereits diese Heirat, zumindest nach deutschem Recht den Unterhaltsbetrag insofern, als Sie dadurch eine andere Steuerklasse erhalten und sodann mehr Nettoeinkommen zur Verfügung haben.

Sofern Sie ein weiteres unterhaltsberechtigtes Kind haben, ändert auch dieses die Unterhaltszahllast. Die Düsseldorfer Tabelle, nach welcher die Unterhaltsverpflichtung ermittelt wird, geht grundsätzlich von zwei Unterhaltsberechtigten aus. Bei einem Unterhaltsberechtigten erfolgt in der Regel einer Höherstufung in die nächsthöhere Einkommensgruppe, bei drei Unterhaltsberechtigten eine Herabstufung in die nächstniedrigere Einkommensgruppe. Ich gehe zunächst davon aus, dass Ihre zukünftige Frau sich um das gemeinsame Kind kümmern wird und daher zunächst quasi auch unterhaltsberechtigt ist. Dies spielt jedenfalls für die Berechnung eine Rolle.

Tatsächlich wird aber nur Ihr Einkommen als Grundlage für die Unterhaltsberechnung herangezogen. Ausgehen würde ich zunächst von einer Herabstufung um eine Einkommensgruppe.
Möglicherweise gibt es auch Abzugsposten wie etwa Krankenversicherung, Lebensversicherung, etc.

Dies wäre tatsächlich im Einzelfall anzusehen und zu prüfen und kann hier nur pauschal dargelegt werden.

Insofern kann ich Ihnen derzeit keine konkrete Zahl benennen.
Dies ist erst nach Prüfung des tatsächlich für Unterhaltszwecke zur Verfügung stehenden Einkommens möglich.

Gerne prüfe ich nach Vorlage von Unterlagen Ihre Zahlungsverpflichtung.
Eine vorherige Einigung mit dem KESB ist nicht notwendig.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Wibke Türk

ANTWORT VON

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