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Unterhalt vom leiblichen Vater

13.10.2008 15:45 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Mein Sohn ist am 09.10.2008 18 Jahre geworden und in Ausbildung,
Wohnt bei seiner leiblichen Mutter.
Ausbildungsvergütung Netto 586,29 monatlich
Verdienst ders Vaters Netto ca.2500,- dito
Verdienst der Mutter Nette ca.1800.- dito

Vom RA Bernhard Müller erhielt ich am 25.05.2008 die E-mail-
Auskunft über einen Unterhalt ab Okt.2008 von 186,54.
Jetzt erhalte ich von der Anwältin meines gesch. Mannes, das der
Unterhalt von 186,54 mtl. falsch sei.Die Berechnung sei wie folgt:
ie zusammengerechneten Nettoeinküfte ( ca. 2000,- und 2500,-)
führt zu einer Eingruppierung in Gruppe 9 Altersstufe 4 der Düsseldorfer Tabelle. Der Tabellenbetrag, der den Unterhaltsbedarf
Ihres erwachsenen Sohnes nach den Lebensverhältnissen seine Eltern angibt, liegt bei 621,- Die überprüfung der Unterhaltsflicht ergibt hier folgendes:
Bedarf des Sohnes 621,00
(Netto-Ausbildung abz. 90,- anrechnungsfrei ) 496,25
abz. Kindergeld von 154,-
----------
ergeben einen Überschuss von - 29,29

Somit schuldet der leibl. Vater keinen Unterhalt.
Was stimmt nun ? die Ausrechnung von RA Bernhard Müller
oder von der RA des leibl. Vaters ?

Was ist ab dem 01.01.2009 zu zahlen wenn das Kindergeld 154,-
wegfällt.

mfG


Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Die Berechnung der Rechtsanwältin ist korrekt. Grundsätzlich wird der Bedarf genau so berechnet, wie die Kollegin es getan hat. Die Nettoeinkommen werden addiert, der Bedarf dann nach der Düsseldorfer Tabelle errechnet und dann werden die Einkünfte des Kindes abgezogen. Bei einer Ausbildungsvergütung werden 90,00 € pauschale Werbungskosten abgezogen. Kindergeld zählt ebenfalls als Einkommen und wird auch abgezogen.

Fällt das Kindergeld also weg, dann ist erneut der Bedarf zu berechnen. Im vorliegenden Fall also 621,00 € - 496,25 € = 124,75 € Restanspruch. Dieser restliche Unterhaltsanspruch ist dann von beiden Elternteilen im Verhältnis ihrer Nettoeinkommen zu tragen, sog. Haftungsquote. Von den jeweiligen Einkommen wird jedoch der Selbstbehalt abgezogen und das verbleibenden Einkommen für die Haftungsquote addiert. Nach Ihren Angaben (2.500 € Vater/1.800 € Mutter abzgl. jeweils 1.100 € Selbstbehalt) wären das dann 66,7 % (1.400 € anrechenbar) für den Vater und 33,3 % (700 € anrechenbar) für die Mutter.

Einen Restunterhaltsanspruch hätten Sie dann jeweils in diesem Verhältnis zu tragen.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben einen Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen im Rahmen der Nachfragefunktion gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martina Knoch
Rechtsanwältin

Rückfrage vom Fragesteller 14.10.2008 | 13:39

Besten Dank für Ihre Auskunft.

Was ich nicht verstehe ist, warum die erste Auskunft am 25.05.2008
über diesen Kontakt ( frage-einen-Anwalt.de ) durch Herrn Rechtsanwalt Bernhard Müller, ein anderes Ergebnis wie in meiner Anfrage beschrieben, errechnet hat. Also 186,54 mtl. Diese Auskunft
habe ich meinem geschiedenen Mann mitgeteilt und Unterhalt nachgefordert, weil er diese 186,54 nicht bezahlt hat, mit dem Ergebnis: Ein Brief von seiner Anwältin mit Verleumdung Tatbestand
meinerseits. Denn ich habe mich auf die Auskunft vom 25.05.2008
verlassen und im Guten Glauben gehandelt. Liegt dann überhaupt eine Verleumdung vor ? Was stimmt nun ?

mfG Brisach

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 14.10.2008 | 14:49

Sehr geehrter Fragesteller,

da ich die Berechnung des Kollegen Müller nicht kenne, kann ich Ihnen dazu leider nichts sagen. Ein etwaiger Straftatbestand, sei es Verleumdung oder ein anderer Vorwurf, ist in Ihrem Fall wohl kaum denkbar, da Sie ja nicht vorsätzlich gehandelt haben. Wie Sie selbst sagen, haben Sie nachweislich in gutem Glauben gehandelt. Nochmals freundliche Grüße

Martina Knoch
Rechtsanwältin

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