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Unterhalt vom Vater für volljähriges schwerstbehidertes Kind


29.06.2006 19:11 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Ich habe zwei Kinder. Eines 12 Jahre alt und ein schwerstbehindertes volljähriges Kind. Dieses lebt in einer vollstationären Einrichtung. An das Sozialamt zahle ich als Mutter derzeitig 46€ Unterhalt. Bislang allein, da der Vater die Unterhaltszahlungen eingestellt hat, obwohl er ebenfalls zur Zahlung verpflichtet ist. Das Kind erhält im Monat 86€ vom Sozialamt sowie 76€ jeweils für Sommer- und Winterbekleidung. Dieses Geld reicht bei weitem nicht aus, um die anfallenden Kosten zu decken. Bei Kleidung ist z.B. die Reha - Bekleidung mindestens doppelt so teuer als normale Bekleidung. Diese ist aber zwingend notwendig, da das Kind sehr spastisch ist und in einer speziell gefertigten Sitzschale sitzt. Das Kind ist 14-tägig bei mir am Wochenende zu Hause. Den Behindertentransport zahlt das Kind auch allein (25€). Ich übe die Funktion des Betreuers für mein Kind aus und habe das Recht, es in sämtlichen Angelegenheiten zu vertreten, so auch bei der Unterhaltsforderungen gegen den Vater. In der Funktion als Betreuer möchte ich Unterhaltsforderungen für mein Kind als Anspruchsberechtigten und auch für mich geltend machen. Der Vater verdient ca 2500€ netto monatlich ich verdiene ca 1300€. Ist es möglich Unterhaltsansprüche geltend zu machen und in welcher Höhe für mich und das Kind?

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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Selbstverständlich ist der Vater dem Kind unterhaltspflichtig. Sie sollten ihn in Ihrer Funktion als Vertreterin Ihres Kindes, am besten über einen Rechtsanwalt, auffordern, Ihnen detailliert darzulegen, wie es um seine wirtschaftlichen Verhältnisse bestellt ist. Sodann kann ermittelt werden, wie hoch seine Zahlungsverpflichtung ist.

Ob Sie selbst, für sich, Unterhalt fordern können, ist fraglich. Unterhaltsansprüche können Ihnen nach der derzeitigen Gesetzeslage grundsätzlich sowieso nur dann zustehen, wenn Sie mit dem Kindesvater verheiratet waren. War dies der Fall, dann können Sie allerdings nur verlangen, denselben Lebensstandard zu erhalten, wie Sie ihn während der Ehe hatten. Es kommt daher entscheidend auf Ihre Verhältnisse während der Ehe an, sofern Sie eine solche geführt hatten.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)
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