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Unterhalt- und Rentenanspruch!


02.06.2007 20:13 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Hallo,

ich habe mich nach nur 1 1/2 Jahren Ehe von meinem Mann getrennt, da er mich nur belogen, betrogen und benutzt hat.
Wir sind beide berufstätig, er selbstständig und ich angestellt. Kinder haben wir keine.
Habe ich Anspruch auf Unterhalt und einen Rentenanspruch? Mein Mann möchte das ich auf alles verzichte und gibt nicht mal an, was er verdient.
Wie ist die Rechtslage? Stimmt es, dass ich auf gar nichts einen Anspruch habe, weil wir nur kurz verheiratet waren?

Danke und freundliche Grüße

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Sehr geehrte Frau Katzschner,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich Ihnen auf Grundlage der übermittelten Informationen wie folgt beantworten kann.

Es ist nicht richtig, dass - trotz der geringen Ehedauer - das Unterhaltsrecht grundsätzlich ausgeschlossen ist, wenn Sie im gesetzlichen Güterstand miteinander lebten. Ich gehe hier davon aus, dass Sie im gesetzlichen Güterstand miteinander lebten, da Sie keine gegenteiligen Informationen mitgeteilt haben.

Nach § 1579 Nr. 1 BGB kann jedoch der Unterhaltsanspruch ganz oder teilweise versagt oder zeitlich begrenzt werden, wenn dies wegen einer kurzen Ehedauer der Billigkeit entspricht.

Für die Bemessung der Ehedauer ist nach ständiger Rechtsprechung auf die Zeitspanne zwischen Eheschließung und Rechtshängigkeit des Scheidungsverfahrens abzustellen.

Eine exaktere Auskunft ist in diesem Rahmen nicht möglich. Hierfür werden detailierte Informationen benötigt.

Bevor die Frage beantwortet werden kann, wer für wen unterhaltsverpflichtet ist, muss zunächst festgestellt werden, wie hoch die jeweiligen Einkünfte sind. Dies bedeutet, dass Sie gegenüber Ihrem Noch-Ehemann einen Auskunftsanspruch über die Höhe seines Einkommens haben. Dieser Auskunftsanspruch ist selbständig einklagbar; im Allgemeinen wird dieser Anspruch ohnehin zum weiteren Gegenstand des gerichtlichen Scheidungsverfahrens gemacht.

Sobald Ihr Noch-Ehemann Auskunft über seine Einkünfte erteilt hat, ist es möglich, die Unterhaltsansprüche der Höhe nach zu bestimmen.

Ich gehe davon aus, dass Ihre Frage hiermit beantwortet ist. Sollte bei Ihnen weiterer Beratungsbedarf bestehen, können Sie sich gerne an mich wenden. Ich muss Sie an dieser Stelle jedoch darauf hinweisen, dass eine weiterführende Berautung gesondert berechnet wird.

Mit freundlichen Grüßen

André Schäfer
- Rechtsanwalt -


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