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Unterhalt und Jugendamt

| 29.01.2013 12:47 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Eine Afrikanerin hat mich getäuscht und sich eine Schwangerschaft erschlichen.

Dadurch hat sie einen unbegrenzten Aufenthalt und eine schöne 2-Zimmer-Wohnung mit weissen Ledersitzmöbeln sowie eine Siemens Edelstahl-Einbauküche bekommen.

Ihr angekündigtes Vorhaben, Freigabe des Kindes zur Adoption hat sie nicht eingehalten.
Als ich mich von ihr enttäuscht abwendete und eine andere, langjährige Freundin heiratete, hat sie mich mit falschen Anschuldigungen vorübergehend in Untersuchungshaft gebracht.

Ein mit ihrem Einverständnis durchgeführter DNA-Vaterschaftstest ergab, daß ich der Vater des nun 5 Monate alten Kindes sei.
Um weitere Gerichtstermine zu vermeiden, habe ich nun die Vaterschaft beim Jugendamt freiwillig anerkannt.
Das Jugendamt hat Klage eingereicht und verlangt eine Unterschrift für:
UNTERHALTSURKUNDE ÜBER 100% DES JEWEILIGEN MINDESTUNTERHALTS DER JEWEILIGEN ALTERSSTUFE AB 09/2012.
Diese Urkunde sei ein pfändbarer Titel.
Mein Einkommen beträgt seit Jahren lediglich 500 Euro monatlich aus zwei vermieteten Eigentumswohnungen.

Wie kann ich Unterhaltszahlungen begrenzen, mein Eigentum bewahren und Fehler gegenüber dem Jugendamt vermeiden ?

Guten Tag,

ich beantworte Ihre Anfrage auf der Grundlage der von Ihnen dazu mitgeteilten Informationen wie folgt:

Dar Sie der Vater des Kindes sind, obliegt Ihnen derzeit eine gesteigerte Erwerbsobliegenheit.

Nach § 1603 Abs. 2 BGB sind Sie verpflichtet, "alle verfügbaren Mittel zum Unterhalt der Kinder gleichmäßig zu verwenden."

Da Sie derzeit kein Einkommen aus Erwerbstätigkeit haben, und das sonstige Einkommen aus Vermietung und Verpachtung nicht ausreicht, den vom Jugendamt geforderten und von Ihnen geschuldeten Mindestunterhalt zu zahlen, ob liegt es Ihnen, insoweit aktiv zu werden und durch Arbeit die entsprechenden finanziellen Mittel aufzubringen.

Sollten Sie freiwillig nicht zahlen, müssen Sie damit rechnen, dass aus einem Titel gegen Sie vollstreckt wird. Hierzu gehört auch die Pfändung der Mieteinkünfte oder sogar die Zwangsversteigerung Ihrer Eigentumswohnungen.

Irgendwelche Möglichkeiten, dies zu verhindern, haben Sie, außer der Zahlung, nicht.

Die von Ihnen geschilderten Umstände spielen hierbei keine Rolle. Es geht allein um den Unterhalt Ihres Kindes.


Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 29.01.2013 | 13:17

Ist es ratsam, umgehend die geforderte Unterschrift beim Jugendamt zu leisten, freiwillig den Mindestunterhalt (225.- /Monat) rückwirkend zu zahlen und damit das Gerichtsverfahren zu vermeiden?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.01.2013 | 13:32

Auf jeden Fall sparen Sie dadurch zumindest den Großteil der ansonsten auf Sie zukommenden Verfahrenskosten.

Bewertung des Fragestellers 29.01.2013 | 14:08

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

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"Ich bedanke mich bei Herrn Rechtsanwalt Otto für die schnelle und hilfreiche Auskunft."
Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 29.01.2013 4,4/5,0
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