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Unterhalt und Eigentum

| 16. Oktober 2006 15:06 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


15:53

Guten Tag,

Ich habe einen Sohn(12)der bei meiner Ex-frau lebt.Weil ich im Moment wenig verdiene,zahle ich nur 140 Euro Unterhalt für ihm.
Meine jetzige Freundin und ich(beide 31) haben bald vor ein Haus zu bauen.
Das Haus wird uns beiden gehören.Grundbuchantrag auf beiden Namen zu 50%.Finanzierung läuft über 25 Jahre.

Meine Fragen sind:

Wird mein Sohn irgendwelche Anspüche an unserem Haus haben?

Wird das Jugendamt verlangen das Haus zu verkaufen,wenn ich nicht in der Lage bin volle Unterhalt zu zahlen oder arbeitslos werde?

Danke für ihre Mühe.

16. Oktober 2006 | 15:29

Antwort

von


(2542)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
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Sehr geehrter Ratsuchender,

das Jugendamt kann nicht verlangen, dass Sie das Haus verkaufen. Letztendlich würden Sie aufgrund der Finanzierung von dem möglichen Verkaufserlös aller Voraussicht nach sowieso keinen Euro bekommen, da bei einem Verkauf der Verkaufserlös zunächst an die Finanzierungsinstitute ausgezahlt wird.


Da Sie aber einem minderjährigen Kind zum Unterhalt verpflichtet sind, werden ihnen die monatlichen Belastungen für das Haus nicht einkommensmindernd angerechnet. Sie werden also unterhaltsrechtlich so behandelt, als wenn es die Belastungen nicht gibt.

Der Sohn ist im Falle Ihres Ablebens Ihr Erbe, natürlich begrenzt auf Ihren 50%igen Anteil. Sonstige Ansprüche hat Ihr Sohn auf das Haus nicht.

Sie sollten, wenn Sie dieses nicht möchten, ein Testamnt errichten, in welchem Sie eine andere Person als Ihren Erben einsetzen. Ihr Sohn würde dann zwar noch einen Pflichteilsanspruch haben, aber eben nicht alleiniger Erbe Ihres Anteils sein. Unter besonderen Voraussetzungen kann auch dieser Pflichtteilsanspruch ausgeschlossen werden.

Ob dieses in Ihrem Fall zutreffen könnte, kann jedoch nur nach eingehender Prüfung beurteilt werden. Gerne können Sie sich diesbezüglich mit mir in Verbindung setzen. In einem Gespräch könnte auch die mögliche Ausgestaltung eines Testamentes erörtert werden.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle


Rückfrage vom Fragesteller 16. Oktober 2006 | 15:42

Das heißt,daß nur mein monatlichen Einkommen weiterhin berüchsichtigt werden und meine Freundin wird keine Nachteile haben?

Vielen Dank für ihre Antwort.

Gerne werde ich mich,wenn es soweit ist,mit ihnen in Verbindung setzen,weil ich auch aus Oldenburg komme.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 16. Oktober 2006 | 15:53

Sehr geehrter Ratsuchender,

bei einer Unterhaltsberechnung wird nur Ihr Einkommen berücksichtigt.

Ihre Freundin wird nicht berücksichtigt. Sie muss auf auch nicht für den Unterhalt Ihres Sohnes aufkommen oder dazu beitragen.

Nur in wenigen Ausnahmefällen könnte eine Herabsetzung Ihres Selbstbehaltes in Betracht kommen, wenn Ihre Freundin in guten finanziellen Verhältnisses lebt und Sie übergebührend unterstützt.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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ANTWORT VON

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26135 Oldenburg
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