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Unterhalt und Ausbildung

| 30.07.2014 09:02 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Ausbildungsunterhalt bei mehreren Ausbildungswegen

Mein lieber Herr Sohn nimmt es mit seiner Ausbildung nicht so genau.

Nach Realschulabschluss ging er weiter auf eine weiterführende Schule um sein Fachabitur zu machen. Die Schule brach er nach 1 Jahr ab um danach ein freiwilliges soziales Jahr zu machen ( Kindergarten ).
Danach fing er eine EQ-Massnahme bei einer Schreinerei an, welche ggf als 1. Ausbildungsjahr angerechet wird.

Nach Feststellung , dass das für Ihn auch nichts ist, hat er jetzt wieder mit der Schule begonnen um nun doch sein Fachabitur zu machen.

Was ist wenn er wieder die Schule abbricht, bzw wie lange muss ich das noch mitmachen ?
Zumal seine Noten nicht gerade phänomenal sind.

Zudem sind nunmehr 4 Jahre seit seinem Realschulabschluss vergangen, ohne daß ein Ende einer Ausbildung in Sichtweite ist, bzw eigentlich nie mit einer Ausbildung begonnen wurde.
Noch zur Info, er ist jetzt 20 Jahre alt


So langsam habe ich keine Lust mehr weiterhin Unterhalt zu bezahlen, nur um seine Internet-Zockerei zu unterstützen.
30.07.2014 | 11:02

Antwort

von


(734)
Wrangelstrasse 16
24105 Kiel
Tel: 0431-895990
Web: http://www.kanzlei-steidel.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Aus Ausbildungsunterhalt ist lediglich eine -zügig und stringent auszuführunde- Ausbildung unterhaltsrechtlich zu finanzieren.

Die allgemeine Schulausbildung kann mit einer weiterführenden Schule und sodann mit einer Ausbildung oder bei entsprechender Qualifikation mit einem Studium fortgesetzt werden.

Ob ein soziales Jahr zur angemessenen Ausbildung zählt war lange umstritten. Dies wurde zuletzt allerdings in der Regel bejaht, da es der Orientierungsphase der Kindes zugerechnet werden kann.

Da die weiterführende Schule, wie auch die erste Ausbildung abgebrochen worden ist, besteht meines Erachtens schon jetzt kein Unterhaltsanspruch mehr. Dies ist aber letztlich immer eine Wertungsfrage, die im Streitfall des Gericht zu entscheiden hat.

Sollte die jetzige Schulausbildung wiederum abgebrochen werden, können Sie weiteren Ausbildungsunterhalt aber einstellen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Sascha Steidel
Fachanwalt für Familienrecht

Rückfrage vom Fragesteller 30.07.2014 | 11:14

Nur eine Frage,

Ist die 1-jährige EQ-Massnahme auch als begonnene Ausbildung zu bewerten ?

Die EQ-Massnahme wird bei tatsächlichem Ausbildungsbeginn (hier Schreinerlehre) als 1. Lehrjahr angerechnet wenn die Ausbildung weitergeführt wird.
Es existiert meines Wissens jedoch kein Ausbildungsvertrag.

Die EQ-Massnaheme /Einstiegsqualifizierung wurde vom zuständigen Arbeitsamt wohl gefördert.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 30.07.2014 | 12:17

Da die Maßnahme offenbar in eine tatsächliche Ausbdilung münden, wird man dies meines Erachtens als begonnene Ausbildung werten müssen.

Eine einmaliger Ausbildungswechsel kann aber auch noch unter "Orientierungsphase" hinzunehmen sein.
Bei Ihrem Sohn kam dann aber zusätzlich das soziale Jahr hinzu. Daher meine Wertung, dass bereits kein Ausbildungsunterhaltsanspruch mehr gegeben ist.

Bewertung des Fragestellers 30.07.2014 | 12:43

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"Soweit ok, aber im Ernstfall muss es doch das Gericht entscheiden, und was dabei rauskommt ?????
Hier noch mal ein herzliches Dankeschön, nun weiss ich über mein weiteres Handeln Bescheid."
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 30.07.2014
5/5,0

Soweit ok, aber im Ernstfall muss es doch das Gericht entscheiden, und was dabei rauskommt ?????
Hier noch mal ein herzliches Dankeschön, nun weiss ich über mein weiteres Handeln Bescheid.


ANTWORT VON

(734)

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