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Unterhalt über 18 Jahre


27.04.2006 18:55 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Mein zwanzigjähriger Sohn, der bei meiner Ex-Frau lebt, bezog immer einen korrekt ausgerechnten Unterhalt von 315€. Nach seinem Abitur fand er nicht sofort die gewünschte Ausbildungsstelle, so das er zur Bundeswehr ging. Laut Auskunft meines Anwaltes war ich ab diesem Zeitpunkt meiner Unterhaltspflicht enthoben, da die Bundeswehr für ihn sorgte. Ab Juli 2006 wird seine Bundeswehrzeit zu Ende sein und er wartet ca. 2-3 Monate bis er eine Ausbidung an der Fachhochschule der Polizei hoffentlich beginnen kann. Meine Fragen:
1. Bin ich für diese Übergangszeit bis zum Beginn der Fachhochschule unterhaltspflichtig ?
2. Bei der Fachhochschule sind die Studenten Beamten auf Zeit mit einer Zuwendung von ca. 700-800 € im Monat. Entfällt damit für mich die Unterhaltspflicht ?
3. Falls es nicht klappt mit seiner Fachhochschule und er ein normales Studium beginnen will, bin ich in gleicher Höhe unterhaltspflichtig wie vor seiner Bundeswehrzeit ?
Vielen Dank

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

1. Die Unterhaltspflicht endet erst mit Beendigung einer Ausbildung, die den Neigungen Ihres Sohnes Rechnung trägt. In der Übergangszeit bis zum Beginn der Ausbildung sind Sie ebenfalls unterhaltspflichtig.

2. Die Einkünfte Ihres Sohnes während seiner Ausbildung sind auf den Unterhaltsbedarf anzurechnen. Da nach der Düsseldorfer Tabelle einem Studierenden, der nicht mehr bei den Eltern wohnt, ein Bedarf von EUR 640,00 zugebilligt wird, und die Zuwendung abz. eines ausbildungsbedingten Mehrbedarfs von EUR 90 darauf voll angerechnet wird, wird der Unterhalt weitgehend, wenn nicht gar völlig, auf Null zu reduzieren sein.

3. Sofern er ein normales Studium beginnt, ohne beamtenrechtliche Zuwendungen, wäre der Bedarf mit EUR 640,00 anzusetzen, wenn er eine eigene Wohnung bezieht. Diesen Bedarf müssten dann Sie und Ihre Ex-Frau zusammen, je nach Gewichtung Ihrer Einkünfte tragen. Ohne Kenntnis Ihrer Einkünfte lässt sich die Höhe des auf Sie entfallenden Unterhaltsanteiles aber nicht errechnen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt




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Rechtsanwalt A. Schwartmann
Gleueler Str. 249 D-50935 Köln
Tel: (0221) 355 9205 / Fax: (0221) 355 9206 / Mobil: (0170) 380 5395
Sipgate: (0221) 355 333915 / Skype: schwartmann50733
www.rechtsanwalt-schwartmann.de
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