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Unterhalt, trotz Abwesenheit


01.12.2016 10:37 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Hallo,

meine Frau und ich leben seit Oktober 2016 in Trennung.
Wir leben mit unserem kleinen Sohn noch in der gemeinsamen Wohnung.
Jetzt ist meine Frau ins Krankenhaus gekommen für unbestimmte Zeit.

Muss ich für unseren Sohn trotzdem Unterhalt bezahlen,obwohl ich Ihn versorge und ja dadurch nicht arbeiten gehen kann oder gibt es da eine Regelung wie lange Sie abwesend sein muss, damit man nicht mehr zahlen muss?

Vielen Dank.

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Sehr geehrte Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage aufgrund des geschilderten Sachverhaltes, wie folgt:

In erster Linie kommt es darauf an, ob der Unterhalt für Ihren Sohn tituliert ist (Jugendamtsurkunde, gerichtlicher Beschluss) oder nicht:

Sollte ein Titel existieren, müssen Sie den dort titulierten Betrag auch zahlen, da ansonsten das Risiko einer Vollstreckung droht.

Gibt es eine Unterhaltstitel bislang nicht, können Sie den Unterhalt für Ihren Sohn auch als Naturalunterhalt leisten.

Ich habe Sie so verstanden, dass Sie noch gemeinsam in einem Haushalt leben. Dann wird in der Regel Naturalunterhalt gewährt durch Pflege, Erziehung und Versorgung des Kindes. Der Naturalunterhalt findet seine gesetzliche Grundlage in § 1612 Abs. II BGB und umfasst eben alles, was in Natur zur Befriedigung der Lebensbedürfnisse des Kindes geleistet wird.

Barunterhalt müssen Sie dann leisten, wenn das Kind im Haushalt der Mutter leben und dort versorgt werden würde.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtslage ermöglicht zu haben. Bei Unklarheiten oder Nachfragen nutzen Sie gerne die kostenfreie Nachfragefunktion.


Mit freundlichen Grüßen

Yvonne Müller
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 01.12.2016 | 11:47

hallo frau müller

es ist kein unterhalstitel vorhanden.ich bezahle direkt an meine frau.also muss ich solange sie im krankenhaus ist und ich den kleinen versorge,kein barunterhalt an sie zahlen,habe ich das richtig verstanden?

weil meine anwältin meinte erst wenn sie 4 wochen und länger weg wäre müsste ich kein barunterhalt bezahlen.dies machte mich stuzig und deshalb meine frage auch hier.
heisst das dann auch ich müsste kein barunterhalt bezahlen,auch wenn wir noch in der gemeinsamen ehelichen wohnung leben und getrennt sind?wenn sie aus dem krankenhaus wieder da ist.
bin jetzt iritiert.

Mit freundlichem Gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.12.2016 | 12:05

Sehr geehrte Fragesteller,

gerne möchte ich Ihre Nachfrage beantworten:

Eine Frist oder ein Zeitraum von vier Wochen ist mir in diesem Zusammenhang nicht bekannt,vielleicht fragen Sie Ihre Anwältin einmal, was genau sie damit meinte.

Wenn kein Titel existiert haben, können Sie grundsätzlich problemlos die Unterhaltszahlungen einstellen. Dann wäre die Kindsmutter am Zug, hier einen entsprechenden Unterhalt durchzusetzen. Und dies ist für die Vergangenheit schwierig zu bewerkstelligen.
Ich möchte Ihnen hier keineswegs eine Anleitung dazu geben, wie Sie Ihre Unterhaltsverpflichtung umgehen oder vermeiden können, nur sage ich Ihnen, dass es, wenn kein Titel vorliegt , in erster Linie darauf ankommt, was Sie mit der Kindsmutter vereinbart haben. Und solange Sie dem Kind Naturalunterhalt zukommen lassen in Form von Wohnung, Nahrung, Kleidung etc., sehe ich ein Risiko, verklagt zu werden, nicht als wirklich gegeben.
Bei weiterem Beratungsbedarf melden Sie sich gerne.


Mit freundlichen Grüßen


Yvonne Müller
Rechtsanwältin

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