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Unterhalt rückstände


18.12.2004 13:40 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Ich bin (war) ein allein erziehender Vater.
Geschickt wurde der Gerichtstermin wegen Unterhalt an die minderjährige Tochter gegen die Mutter raus gezögert und verschoben bis die Tochter 18 war und die Klage durch die
Tochter übernommen wurde und neu eingereicht wurde.
Nach 18 Monate Terminverschiebung und unnötiger Schriftverkehr ist die Tochter zur Mutter gezogen und hat die Klage nachdem Sie ein PKW geschenkt bekommen hat, zurück gezogen.
Als Vater stehe ich jetzt dumm da denn mir fehlen 20 Monate Unterhaltsgelder für meine Tochter.
Frage: gibt es eine möglichkeit die jetzt einzuklagen oder ist es vorne weg sinnlos an eine Klage zu denken?

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Guten Tag,

der Unterhaltsanspruch ist ein Anspruch, der Ihrer Tochter, nicht den Eltern zusteht. Sie machen, soweit Ihr Kind noch nicht volljährig ist, den Anspruch lediglich für Ihr Kind im eigenen Namen geltend.

Dies bedeutet, daß Ihre Tochter mit Eintritt der Volljährigkeit selbst entscheiden kann, ob Sie rückständigen Unterhalt geltend machen will. Dies ist, wie die Rücknahme der Klage zeigt, offensichtlich nicht der Fall.

Dies bedeutet, daß Sie nach Ihrer Schilderung keine Möglichkeit mehr haben, den rückständigen Unterhalt geltend zu machen. Der Anspruch besteht zwar trotz der Klagrücknahme zumindest bis zum Eintritt der Verjährung drei Jahre nach Entstehen des Anspruches weiter, er kann aber nur von Ihrer Tochter geltend gemacht werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de
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