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Unterhalt-nichteheliches Kind (10Wo)+ verzweifelte Mutter


| 16.04.2006 17:27 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stephan Bartels



Hallo ich habe folgendes Problem:
Ich lebe in Trennung von meinem Mann seit 10/2003 bin noch nicht geschieden. Mein neuer Partner ist auch noch nicht geschieden aber wir lebten zusammen in meiner Wohnung und haben nun zum 1.12.2005 gemeinsam(wir beide stehen im Mietvertrag/beide unterschrieben)ein Haus bezogen. Am 30. Jan2006 kam unsere gemeinsame Tochter auf die Welt.
So nun mein Problem mein neuer Partner hat sich von jetzt auf gleich dazu entschieden wieder zu seiner Frau zu gehen und ist einfach nicht mehr zu mir gekommen. Ich stehe nun mit unserer gemeinsamen Tochter sowie mit dem Haus das wir gemeinsam gemietet haben alleine da! Da ich zur Zeit wegen unsere Tochter in Elternzeit bin habe ich also kein Einkommen! Ich habe noch eine Tochter mit meinem Noch-Mann für die ich Unterhalt bekomme.

Das heißt ich habe außer des Unterhalts meiner großen Tochter aus meiner Ehe und dem Kindergeld kein Einkommen.
Der Unterhalt meiner Tochter ist 280€ und das Kindergeld für beide Kinder ist 308€. Antrag auf Erziehungsgeld ist gestellt..habe aber noch keine Antwort!

Deshalb nun meine Frage:
* Muß der Vater meiner kleinen Tochter (10Wochen jung) mir trozdem Unterhalt zahlen obwohl er noch verheiratet ist und ich auch(nur nie miteinander waren) ?
* Steht mir Unterhalt von ihm zu für die eheähnliche Beziehung die wir hatten? Wenn ja wie viel?
* Was ist mit der Miete des gemeinsam gemietetem Haus?Wer muß was zahlen?
Er hat ein monatl. Einkommen von ca.3.500€!Lebt in seinem Haus für das er Abtrag bezahlt ,hat zwei Kinder mit seiner Frau (11 und 8), seine Frau geht auch arbeiten.

Würde mich über eine schnelle Antwort freuen da ich mehr wie verzweifelt und am ende bin?Würde gerne mehr zahlen für eine Antwort kann aber leider nicht....

MfG
eine alleingelassene Mutter

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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich anhand der von Ihnen mitgeteilten Informationen wie folgt beantworte:

1. Der Vater Ihrer Tochter schuldet Ihrem gemeinsamen Kind den Kindesunterhalt gem. der Düsseldorfer-Tabelle, die sie auf meiner Homepage unter "Service" finden. Aus den von Ihnen mitgeteilten Angaben ergibt sich ein Unterhaltsanspruch von 327,00 EUR.

2. Neben dem Kindesunterhalt muß der Vater des Kindes auch der Mutter wegen der Betreuung des Kindes Unterhalt zahlen, soweit diese einer Erwerbstätigkeit nicht nachgeht, § 1615 l BGB und zwar für einen Zeitraum von mindestens 3 Jahren. Für die Höhe des Unterhaltsanspruchs kommt es auf Ihre Einkünfte vor dem Eintritt in die Elternzeit an. In der Regel beträgt der Unterhalt mindestens 770,00 EUR, bei Aufnahmee einer Berufstätigkeit mindestens 890,00 EUR. Evtl. Unterhaltszahlungen Ihres Ex-Mannes wären anzurechnen.

3. Die Miete für das Haus müssen die Mieter zahlen, also Sie beide gemeinsam, bzw. jeder von Ihnen die Hälfte.

Sollte der Vater des Kindes nicht umgehend mit der Zahlung der oben genannten Unterhaltsbeträge beginnen, empfehle ich Ihnen dringend die Inanspruchnahme anwaltlicher Hilfe. Ggf. stehe ich Ihnen auch gern für weitere Fragen zur Verfügung. Hierzu möchten Sie bitte Kontakt zu meinem Büro aufnehmen.

Ich hoffe, dass ich die Frage zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet habe und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Stephan Bartels
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 18.04.2006 | 13:02

Erstmal Danke für die Antworten....
Nun noch mal zwei kurze Fragen:
*Er weigert sich sein Baby zu sehen obwohl ich es möchte! Weil er sagt das dies seine Frau nicht möchte und es sonst nur Ärger gibt. Kann ich ihn zwingen sein Baby für gewisse Stunden in der Wochen besuchen zu kommen??
*Unsere Tochter ist ende Jan. auf die Welt gekommen er hat nie Unterhalt an mich gezahlt da wir ja zusammengelebt haben, kann ich also rückwirkend den Unterhalt noch bekommen von ihm??

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.04.2006 | 13:47

Sehr geehrte Fragestellerin,

die Nachfragefunktion soll grds. nur der Eingrenzung von Fragen dienen und nicht der Erweiterung des ursprünglichen Auftrages. Dies wäre insbesondere im vorliegenden Fall, bei einem Preis von 15,00 EUR auch nicht mehr angemessen.

Daher zu beiden Fragen nur eine kurze Antwort:

1. Das Kind, nicht Sie, hat einen Anspruch auf den Umgang mit seinem Vater, der ggf. auch gerichtlich durchgesetzt werden kann.

2. Für die Vergangenheit kann der Unterhalt nur für das Kind geltend gemacht werden soweit der Vater nicht im Wege des Naturalunterahalts bereits geleistet hat.

Mit freundlichen Grüßen

Stephan Bartels
Rechtsanwalt

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