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Unterhalt nettoeinkommen


08.08.2017 07:24 |
Preis: 25,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo

Bei uns ist das bereinigte Nettoeinkommen strittig.

Es geht um den Unterhalt für 2 Kinder...13 und 18...der 18 jährige macht noch keine Ausbildung.

Unterhaltszahler hat 1300 Rente....1750 Mieteinnahmen monatlich...kein Arbeitsverhältnis ansonsten

Er hat 180.000 Barvermögen u daraus in 2016 zinseinnahmen von 420€.
Nach Trennung erhält er noch mal 200.000€ welche dann zukünftig auch zinseinnahmen erbringen werden....also ca nochmal 420

Zudem hat er einen Steuerfreibezrag wg Behindertengrad von 1420 im Jahr...ist der relevant?

Er hat eine pkv von 350€ monatlich

Das Mietshaus ist bezahlt u hat keine Kredite u Tilgung mehr...pauschale Abschreibung in der Steuererklärung ist 4200€ im Jahr...relevant?

Was ist wie an bzw anrechenbar u in welche Gehaltsstufe kommt er somit?

Vielen Dank
MfG
08.08.2017 | 08:38

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Anrechenbar sind zunächst alle Einkünfte (Rente, Mieteinnahmen und Zinsen). Davon in Abzug gebracht werden die private Krankenversicherung, die tatsächlichen Steuern und ggf. sonstige Vorsorgeaufwendungen. Der Steuerfreibetrag wirkt sich somit über die Steuerlast aus, wird aber nicht gesondert in Abzug gebracht.

Die AfA wird nicht abgezogen, weil es sich um eine rein steuerliche Position handelt, allerdings kann der Unterhaltspflichtige tatsächliche Aufwendungen auf die Immobilie - ggf. verteilt auf mehrere Jahre - in Abzug bringen.

Für das volljährige Kind sind im übrigen beide Eltern anteilig nach Leistungsfähigkeit barunterhaltspflichtig.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.



Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-


Nachfrage vom Fragesteller 08.08.2017 | 08:53

Welche tatsächlichen Steuern können in Abzug gebracht werden?
Mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.08.2017 | 09:44

Sehr geehrte Fragestellerin,


gerne beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

In Abzug gebracht werden können die Einkommensteuer, der Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer, die der Unterhaltspflichtige tatsächlich zahlt.


Ich hoffe, damit die Unklarheilten beseitigt zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel

ANTWORT VON

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