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Unterhalt nachehelich


05.12.2007 23:57 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jeremias Mameghani



Lebe seit ca. 1,5 Jahren in Trennung meine Frau (30J.) ist gegangen, wir haben keine Kinder, Ehedauer ca. 4 Jahre, sie hat als Hausfrau noch nebenberuflich Nachhilfe gegeben.
Ich bezahle Tennungsunterhalt. Jetzt hat Sie über Ihren Anwalt gefordert nachehelichen Unterhalt zu bekommen, erstmal in Höhe wie der Trennungsunterhalt (ihre "Ausbildung" dauert noch bis ca. Juli 2008 an, sie ist im Vorbereitungsdienst, Beamtin auf Wiederruf und ungewiss, ob sie dann eine Anstellung als Lehrerin bekommt - also müsse man mit Erwerbslosikeit rechnen)

Mein Anwalt sagt, keinesfalls dem nachehelichen Unterhalt zustimmen.

Zur Scheidungssache wurde ich schon angehört, meine Frau hat ihre Anhörung zur Scheidung an ihrem jetzigen Wohnort am 11.12.07. Jeder soll zustimmen, dass das Urteil dann schriftlich kommt ohne weitere Anhörung. (Im Scheidungsantrag gab es keinen Antrag auf nachehelichen Unterhalt)

Ich nehme an, dass Sie in der Anhörung nacheheliche Ansprüche dann geltend macht (zumindest wenn sie bis zum 11.12 nichts von mir hört) und mit der Scheidung geklärt haben will.

Ist es möglich (rechtsverbindlich)dem Unterhalt mit zeitlicher Begrenzung zuzustimmen, in der Erwartung das das Scheidungsverfahren schnell vorbei wäre und mir daraus keine besonderen Nachteile einhandel(insbesondere Kosten spare)? Ist es generell besser es darauf ankommen zu lassen, und im Scheidungs- oder weiteren Verfahren den nachehelichen Unterhalt zu klären(also kein Versuch aussergerichtlich zu einigen)?
Wie ist es am sichersten Unterhalt zeitlich zu begrenzen (möglichst auch keine "Unterhaltskette")?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

ich bedanke mich für die eingestellte Frage, die ich Ihnen gerne wie folgt beantworten möchte:

Ich erlaube mir, Ihnen zunächst einen allgemeinen Überblick zu verschaffen:

Ohne jetzt Ihr Verfahren im einzelnen zu kennen sieht es ja so aus, dass Sie Trennungsunterhalt bezahlen. Der Trennungsunterhalt ist zu zahlen bis zur rechtskräftigen Scheidung. Anschließend ist der nacheheliche Unterhalt zu zahlen, und zwar solange Ihre Frau nicht in der Lage ist, sich selbst zu unterhalten. Sie schreiben selber, dass der Vorbereitungsdienst zunächst bis Juli 2008 andauert. Solange werden Sie wohl in jedem Falle zahlen lassen, egal ob Trennungs- oder nachehelicher Unterhalt. Sollte Ihre Frau dann arbeitslos werden, so wäre zu prüfen, ob es ihr nicht zumutbar wäre, ggf. auch (vorübergehend) eine andere adäquate Stellung anzunehmen. Darüber hinaus hat sie auch unabhängig hiervon nachzuweisen, dass sie sich um eine Anstellung bemüht.

Dementsprechend kann ich Ihrem Anwalt nach meiner Einschätzung aufgrund der mir zur Verfügung stehenden Informationen nur zustimmen, einer Regelung über den nachehelichen Unterhalt nicht zuzustimmen. Vielmehr sollte das Verfahren abgewartet werden. Solange Ihre Frau jetzt keinen Antrag bei Gericht stellt, kann der nacheheliche Unterhalt auch nicht rechtskräftig tituliert werden. Im übrigen stellt eine außergerichtliche Einigung meiner Meinung nach immer eine bessere Alternative zu einer gerichtlichen Entscheidung dar. Denn solange Sie sich an die Vereinbarung halten, haben Sie keine rechtlichen Schritte zu befürchten. Bei einer rechtskräftigen Titulierung könnte Ihre Frau dagegen die Zwangsvollstreckung betreiben. Zudem lässt sich bei einer außergerichtlichen Einigung auch schneller eine Neuberechnung durchführen bzw. bei mangelndem Einsatz Ihrer Frau, sich um Arbeit zu bemühen, ggf. auch der Unterhalt kürzen, im Extremfall können Zahlungen sogar eingestellt werden.

Welche Vorgehensweise Ihre Frau plant, kann ich Ihnen natürlich leider nicht sagen. Ggf. sollten Sie mit Ihrem Anwalt Rücksprache halten, der ja wiederum Kontakt zu der Gegenseite hat. Vielleicht kann er Ihnen hierbei weiterhelfen. Im übrigen müsste ich eine konkrete Akteneinsicht erhalten, um Ihnen hier eine noch genauere Antwort geben zu können. Aber auch hier kann Ihnen Ihr Anwalt weiterhelfe.

Ich hoffe gleichwohl, dass ich Ihnen eine Orientierung geben konnte. Für eine kostenlose Nachfrage stehe ich Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021
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