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Unterhalt nach kurzer Ehe


01.11.2005 20:26 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Nach 3 Jahren Ehe wollen sich meine Frau und ich scheiden lassen.
Sie hat während der Ehe studiert und Bafög bezogen. Ich habe nicht viel verdient (laut Einkommensteuerbescheide mußte ich während der Ehe keine Steuern zahlen). Während der Ehe haben wir keinen Zugewinn gehabt, sondern Schulden gemacht. Sie lebt bei einem anderen Mann. Besteht die "Gefahr", daß ich nach der Scheidung für sie Unterhalt zahlen muß ?
01.11.2005 | 20:39

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage, die ich sogleich unter Berücksichtigung Ihrer Angaben summarisch beantworten möchte.

Was den nachehelichen Unterhalt angeht, kommt es zunächst drauf an, wo Ihr eheprägendes Einkommen lag. Die Tatsache, dass Sie insoweit keine Steuern gezahlt haben, ist dabei allein nicht der springende Punkt. Wenn Sie allerdings wenig verdient haben (zumal Ihre Frau ja voraussichtlich bald arbeiten wird), dürfte (bei Berücksichtigung des eheangemessenen Selbstbehaltes von 4/7 des Netto von dem mindestens 1000,-- bei Ihnen verbleiben müssen) ein Unterhaltsanspruch unwahrscheinlich sein. Interessant ist in dem Zusammenhang aber, dass gewisse Einkommenssteigerungen auf beiden Seiten beachtenswert sind.

Ferner würde jeder Anspruch zeitlich begrenzt werden (wegen kurzer Ehedauer) und zudem ist hier u. a. eine Verwirkung (wegen des neuen Mannes) denkbar.

Da es sich bei den Unterhaltsfragen um eine sehr komplexe Materie handelt, die ohne persönliche Beratung (auch angesichts des geringen Einsatzes) nicht abschließend geklärt werden kann, sollten Sie im Falle der Unterhaltsforderung (spätestens beim Scheidungsverfahren) eine entsprechende Beratung beim Anwalt Ihres Vertrauens suchen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Prüfung der Rechtslage eine hilfreiche, erste Orientierung gegeben zu haben. Sollten noch Verständnisprobleme bestehen, nutzen Sie doch gerne die kostenlose Nachfragemöglichkeit. Gerne stehe ich auch für die weitere Vertretung zur Verfügung. Kontaktieren Sie mich dazu einfach über den untenstehenden link!

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-

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Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

Nachfrage vom Fragesteller 01.11.2005 | 20:48

Vielen Dank für Ihre schnelle Hilfe !
Wie ist zu verstehen, daß Einkommenssteigerungen zu berücksichtigen sind ? Könnte ein Unterhaltsanspruch einstehen wenn ich demnächst mehr verdiene - auch wenn wir schon getrennt sind ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.11.2005 | 21:02

Dies ist möglich, wenn diese Einkommenssteigerung bereits in der Ehe angelegt war (gleiches gilt aber auch bei Ihrer Frau). Das ist beispielsweise gegeben, bei Regelbeförderungen von Beamten oder der Aufnahme ener Tätigkeit nach dem Studium. Einzelheiten können aber nur in einem persönlichen Beratungsgespräch ermittelt werden. Natürlich kann es sich auch ergeben, dass Sie gegen Ihre Frau einen Anspruch haben.

Sollte noch weiterer Beratungsbedarf bestehen, können Sie mich auch gerne über meine E-Mail kontaktieren. Über eine Direkt-Online-Anfrage (nach ausführlicher Information) kann ich gerne eine abschließende Prüfung/Berechnung vornehmen.

Hochachtungsvoll
RA Hellmann

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