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Unterhalt nach erneuter Heirat / Mangelfallberechnung


30.07.2007 21:18 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Karin Plewe



Guten Tag ,
folgende Fragen stellen sich mir :
ich bin geschieden und habe Anfang Juli neu geheiratet. Aus meiner ersten Ehe gehen zwei Kinder von 13 und 18 Jahren hervor. Bislang habe ich für meine Ex-Frau sowie die beiden Kinder aufgrund einer Mangelfallberechnung insgesamt eine Summe von 345 Euro Unterhalt gezahlt ( Selbstbehalt angerechnet ). Desweiteren habe ich noch ein uneheliches Kind .
Nun würde ich gerne wissen , wie es nach meiner erneuten Eheschliessung aussieht .
Muss ich noch den vollen Unterhaltsbetrag zahlen an meine „Ex-Familie“ ? Wie sieht es mit den Zahlungen für das uneheliche Kind aus ?
Meine jetzige Frau ist nicht berufstätig und wir haben ein gemeinsames Kind von 4 Jahren sowie eine Tochter , die meine Frau mit in die Ehe gebracht hat , von 16 Jahren .
Wie kann ich die Summen jetzt genau ausrechnen die ich zahlen muss , habe jetzt Steuerklasse 3 ???
Kann ich von meiner Ex-Frau verlangen das sie arbeiten geht und selbst verdient?
Vielen Dank !

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Sehr geehrter Fragesteller,

bei der Unterhaltsberechnung werden alle Ihre minderjährigen Kinder (also das 13-jährige aus 1. Ehe, das nichteheliche und das Kind mit Ihrer jetzigen Frau) gleichrangig berücksichtigt. Das 18-jährige aus 1. Ehe befindet sich ebenfalls im 1. Rang, sofern es noch in der Schulausbildung ist. Das 16-jährige Kind Ihrer Frau wird nicht berücksichtigt, sofern Sie es nicht adoptiert haben. Da es sich um eine Mangelfallberechnung handelt, dürfte wohl Ihre jetzige Ehefrau ebenfalls nicht berücksichtigt werden, soweit das verfügbare Einkommen nicht für alle Kinder reicht, denn nach derzeitiger Rechtslage befindet sich Ihre jetzige Ehefrau im 2. Rang.

Ihre Ex-Frau ist verpflichtet, sich um eine Teilzeitbeschäftigung (50%) zu bemühen. Sie müssen sie dazu auffordern und von Ihr verlangen, ihre Bewerbungsbemühungen nachzuweisen. Falls sie dem nicht nachkommt, hat dies Auswirkungen auf den Ehegattenunterhalt, jedoch nicht auf den Kindesunterhalt.

Ich empfehle Ihnen dringend, sich von einem Anwalt/einer Anwältin vor Ort beraten und vertreten zu lassen, denn eine Unterhaltsberechnung auf eigene Faust ist für Laien kaum möglich, insbesondere in derart komplizierten Fällen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein erste Orientierung geben.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Plewe
Rechtsanwältin

info@kanzlei-plewe.de
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