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Unterhalt nach Volljährigkeit


| 17.06.2006 14:28 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Joachim



Meine Tocher wird in 2006 18 Jahre alt. Z. Zt. erhalte ich für sie einen mtl. Unterhalt in Höhe von € 175,00 von Ihrem Vater. Dieser Betrag wurde 1996 im Scheidungsverfahren vereinbart. Ich habe seither daran nicht "gerüttelt" um Auseinandersetzungen zu vermeiden. Wie verhält es sich nach dem meine Tochter volljährig ist? Sie besucht das Gymnasium in der 10. Klasse und wird weiterhin in meinem Haushalt leben.
Hat sie nun einen eigenen Unterhaltsanspruch gegen ihren Vater, und selbstverständlich auch gegen mich, wie kann sie ihn durchsetzen, kann sie sich rechtlich beraten bzw. vertreten lassen, wer übernimmt die Kosten? Sollte sie sich bereits darum kümmern bevor sie 18 ist und hat dann noch kostenlose Unterstützung durch das Jugendamt. Fragen über Fragen, aber für Sie sicher Alltag. Für die Weitergabe Ihres Wissens bedanken wir uns beretis heute.

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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Fragen,die ich gemessen an Ihrem Einsatz wie folgt beantworten darf.

Ihre Tochter besitzt bis zu Ihrer Volljährigkeit einen Unterhaltsanspruch gegen ihre Eltern. Danach ist Sie grds. für sich selbst verantwortlich, die Eltern sind jedoch verpflichtet im Rahmen des Volljährigenunterhalts für eine angemessene Ausbildung zu sorgen. Deshalb hat Ihre Tochter gegen beide Elternteile einen Barunterhaltsanspruch, der aber auch durch Naturalunterhalt weiterhin erbracht werden kann. Unterhalt kann Ihre Tochter weiterhin nach den Sätzen der Düsseldorfer Tabelle, gemessen an der finanziellen Kraft der Eltern fordern. Zahlen die Eltern nicht freiwillig, kann Unterhaltsklage erhoben werden. Hierzu kann Sie zB. auch anwaltlichen Rat im Rahmen der Beratungshilfe von einem Rechtsanwalt erhalten. Öffentliche Stellen wie die Sozial- und Jugendämter können hier ebenfalls unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen


Christian Joachim
-Rechsanwalt-

www.rechtsbuero24.de

Nachfrage vom Fragesteller 19.06.2006 | 20:32

Wird meine Tochter Proßezkostenbeihilfe erhalten, bzw. was kostet der anwaltl. Rat im Rhamen der Beratungshilfe. K

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.06.2006 | 10:07

Sehr geehrte Fragestellerin,

die Beratungshilfe ist bis auf einen Betrag in Höhe von € 10,00 zzgl. USt., den der jeweilige Anwalt erheben kann, aber nicht muß, kostenfrei. Sie können direkt bei Ihrem zuständigen Amtgericht einen Berechtigungsschein beantragen. Dort werden die Voraussetzungen der Beratungshilfe, insbesondere die wirtschaftlichen Voraussetzungen) geprüft. Sie können auch über den Anwalt Beratungshilfe beantargem sollten dann aber ausdrücklich vereinbaren, dass Sie nur bei Bewilligung von Beratungshilfe beraten werden wollen.

Ähnlich ist es bei der Prozeßkostenhilfe (für das gerichtliche Verfahren). Hier werden zusätzlich die Erfolgsaussichten überprüft.

Für beide Hilfen gibt es Vordrucke, die Sie beim Amtsgericht oder vom jeweiligen Anwalt erhalten können.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Joachim
-Rechtsanwalt-

www.rechtsbuero24.de

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