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Unterhalt nach Ausbildung

17.10.2018 14:42 |
Preis: 31,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Brigitte Draudt


Guten Tag,
Mein Mann hat eine Tochter die nächstes Jahr im Februar 22 Jahre alt wird.
Diese lebt im Haushalt ihrer Mutter.
Das Mädchen hat nach der Hauptschule die Werkrsreaschule beducht. Danach hat sie sich mit dem BK versucht. Ist dort allerdings nach einem Jahr gescheitert wegen schlechter Noten.
Im Anschluß was wir nicht verstanden haben, machte sie 2! Jahre ein FSJ. Das überhaupt keinen Nutzen für die Zukunft hatte.
In der ganzen Zeit, hat mein Mann Unterhalt bezahlt.
2017 hat sie dann mit einer Ausbildung zum Gestalter für visuelles Marketing begonnen. Diese beendet sie nächstes Jahr.
Unterhalt haben wir nicht mehr bezahlt, das sie den Bedarf mit ihrem Verdienst decken konnte.
Jetzt hat uns Madame eröffnet, dass sie nach der Ausbildung im Anschluss eine Meisterschule besuchen möchte.
Unsere Frage, muss dann womöglich wieder Unterhalt bezahlt werden?
Wir haben uns ein Haus gekauft und kommen gerade so über die Runden.
Unterhalt bezahlen würde das ganze fast unmöglich machen.
Die leibliche Mutter arbeitet seit der Geburt der Tochter vor über 21 Jahren nicht mehr.
Beide wohnen allerdings in einem abbezahlten Eigenheim.
Unsere Frage, hat die Tochter meines Mannes noch oder wieder Recht auf Unterhalt?

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Sehr geehrte Fragestellerin,

ich beantworte Ihre Frage gerne wie folgt:

Es ist leider durchaus denkbar, dass Ihr Mann noch einmal Unterhalt bezahlen muss. Unterhalt wird geschuldet bis zum Abschluss einer Berufsausbildung oder eines Studiums oder wie hier einer Meisterschule. Dem jungen Menschen wird auch zugestanden, dass er sich zwischendurch mal "irren" darf, was den Werdegang anbelangt. So darf etwa der Studiengang gewechselt werden oder eine zweite Ausbildung begonnen werden. Im Rahmen dessen wird man wohl auch ein zweijähriges FSJ zubilligen dürfen. Auch ist das Alter von 22 Jahren auch noch nicht so, dass man von einem Bummeln im Werdegang ausgehen könnte, welches ein Wegfallen der Unterhaltsverpflichtung nach sich ziehen könnte.

Bei über 18- Jährigen sind aber grds. beide Elternteile zum Unterhalt in Geld verpflichtet. Nicht zwingend kann sich die Mutter darauf zurückziehen, dass sie das Kind bei sich wohnen lasse. Zur Ermittlung des Unterhaltsanspruchs der Höhe nach müssen beide Eltern Auskunft über ihre Einkünfte geben und es ist das bereinigte Nettoeinkommen beider zu ermitteln. Das Kind muss die Auskunft von beiden verlangen und im Rahmen dessen auch dem jeweiligen anderen Elternteil das Ergebnis der Auskunft mitteilen. Erst dann kann gerechnet werden. Der Mutter wird sicherlich ein Wohnvorteil in Höhe einer ortsüblichen Miete für das Wohnen im bezahlten Eigenheim zuzurechnen sein. Es sind auch noch Abzusgpositionen beim bereinigten Nettoeinkommen möglich, was den Hauskredit und andere Positionen anbelangt.

Nach alledem sehe ich eine grundsätzliche Unterhaltspflicht hier für gegeben an, rege jedoch stark an, bei der Höhe gemäß meinen Ausführungen genau nachzuhaken und vorsichtig zu sein.

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Draudt
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 17.10.2018 | 16:31

Sehr geehrte Frau Draudt,
Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung.
Mein Mann verdient 3700 Euro Netto. Davon gehen jeden Monat 1900 Euro für das Haus Darlehen weg. Nach Abzug der ganzen Versicherungen bleiben uns noch 1000 Euro zum "Leben" .
Davon muss mein Mann noch 350 Euro tanken fürs ins Geschäft fahren bezahlen. Strecke von 65 km einfach. Und was zu essen brauchen wir auch.
Uns bleibt eigentlich nichts mehr übrig. Ich bin in der Warteschleife wegen meiner Erwerbsminderungsrente. Koste im Moment auch nur Geld.
Welche monatlichen Kosten könnten denn da auf uns zukommen, im Falle meine Stieftochter noch eine Meisterschule anhängen sollte?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.10.2018 | 17:27

Sehr geehrte Fragestellerin,
die Unterhaltsberechnung an sich ist nicht vom Einsatz erfasst, keine Nachfrage im Sinne einer Verständnisfrage, sondern ein Zusatz. Sie können mir gerne eine Direktanfrage senden, so dass ich Ihnen nochmals antworten kann.
Mit freundlichen Grüßen
Draudt
Rechtsanwältin

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