Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Unterhalt meines Sohnes


28.12.2005 10:21 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,
Ich bin geschieden und habe einen Sohn, der 7 jahre alt istund dieser lebt bei seiner Mutter.Ich habe wieder geheiratet und aus dieser 2. Ehe ist ein Kind im Januar 2005 geboren. Meine Frau hat mehr Bruttolohn als ich, so daß wir entschieden haben, daß ich in Teilzeit gehe, damit ich mich um unser Baby kümmere.
Der Unterhalt für mein erstes Kind beträgt 150,00€ im Monat.
Seit Januar, verdiene ich aber nur noch 1300€ brutto(durch die Teilzeit),und mit der Steuerklasse V bekomme ich gerade mal 800,00€.
Meine Frage wäre: muß ich weiterhin die 150,00€ zahlen oder gibt es eine Möglichkeit, den Unterhalt neu zu berchnen?
Ich bedanke mich und wünsche Ihnen einen guten Rutsch!
Mit freundlichen Grüßen.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Diese beantworte ich auf Grundlage Ihrer Sachverhaltsschilderung gerne wie folgt:

Sie liegen zwar nun unter dem sog. Selbstbehalt erwerbstätiger Unterhaltspflichtiger. Allerdings kann -mit der umfangreichen und sehr einzelfallbezogenen Rechtsprechung- der Selbstgehalt teilweise oder sogar ganz reduziert werden, wenn der Unterhaltsverpflichtete mit seinem neuen Ehegatten in häuslicher Gemeinschaft lebt und sein Unterhalt durch diesen gesichert ist (OLG Naumburg, OLG-NL 97, 235 mwN).
Auch die reine Haushaltsgemeinschaft führt schon zu einer Reduzierung des Selbstbehaltes (OLG Nürnberg, NJW 03, 3138).

Dies wäre im Rahmen der hier nur summarisch möglichen Prüfung –auch unter Berücksichtigung des recht niedrigen und unter DDT resp. Berliner Tabelle liegenden Unterhaltsbetrages von 150,00 € - wohl zu bejahen.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort zunächst einmal weitergeholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung.


Ich wünsche Ihnen ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2006 und verbleibe mit freundlichen Grüssen.


Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -
ra.schimpf@gmx.de
www.anwalt.de/rechtsanwalt_schimpf
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER