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Unterhalt für volljähriges und minderjähriges Kind

| 30.03.2015 20:53 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Guten Tag,

ich grübel über der Unterhaltsberechnung für meinen unehelichen volljährigen Sohn, der sich aktuell nach Abschluss der Realschule in einer schulischen Ausbildung befindet und im September eine Berufsausbildung beginnen wird. Aktuell hat er keine eigenen Einkünfte, das ändert sich aber im September.

Ich habe aber noch ein 5 Jahre altes Kind, die mit mir und meiner Frau (berufstätig) im Haushalt lebt.

Nun die Frage: Wie muss ich den Unterhalt berechnen? Wie hoch sind die Unterhaltsansprüche für mein uneheliches Kind?

Mein Einkommen beläuft sich netto auf 2600 € (13./14. Monatsgehalt oder Zusatzzahlungen habe ich keine). Das Einkommen der Mutter fällt unterhalb der Selbstbehaltgrenze, was sie - nach meinem Verständnis - von Unterhaltsansprüchen entbindet. Außerdem lebt mein Sohn in ihrem Haushalt. Muss in die Berechnung des Unterhaltsanspruchs dennoch das Gehalt der Mutter einbezogen werden oder berechnet sich der Unterhaltsanspruch in diesem Fall ausschließlich aus meinem Gehalt?

Wenn das Gehalt, das er dann in der Ausbildung verdient, höher ist als der nun berechnete Unterhalt, sind wir zu keiner weiteren Zahlung mehr verpflichtet, habe ich dies richtig verstanden?

Desweiteren möchte ich das Geld gern direkt auf das Konto meines Sohnes überweisen, seine Mutter ist mit dieser Regelung nicht einverstanden. Habe ich hier ein Recht, das Geld ausschließlich meinem Sohn zu überweisen oder muss ich das Geld tatsächlich auf das Konto meiner Ex zahlen?

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nun die Frage: Wie muss ich den Unterhalt berechnen? Wie hoch sind die Unterhaltsansprüche für mein uneheliches Kind?

- Aufgrund des geringen Einsatzes kann eine Berechnung hier nicht erfolgen.

Muss in die Berechnung des Unterhaltsanspruchs dennoch das Gehalt der Mutter einbezogen werden oder berechnet sich der Unterhaltsanspruch in diesem Fall ausschließlich aus meinem Gehalt?

- Hier ist dann nur Ihr Einkommen maßgeblich, wenn die Mutter nicht leistungsfähig ist.

Wenn das Gehalt, das er dann in der Ausbildung verdient, höher ist als der nun berechnete Unterhalt, sind wir zu keiner weiteren Zahlung mehr verpflichtet, habe ich dies richtig verstanden?

- Ja, sein Einkommen wird angerechnet. Wenn sein Einkommen höher ist, als der Bedarf, dann muss kein Unterhalt mehr bezahlt werden.

Desweiteren möchte ich das Geld gern direkt auf das Konto meines Sohnes überweisen, seine Mutter ist mit dieser Regelung nicht einverstanden. Habe ich hier ein Recht, das Geld ausschließlich meinem Sohn zu überweisen oder muss ich das Geld tatsächlich auf das Konto meiner Ex zahlen?

- Das volljährige Kind bekommt das Geld direkt auf sein Konto.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 31.03.2015 | 07:41

Sehr geehrter Herr Anwalt,

was würde eine Berechnung kosten? Da die Onlinerechner und unsere persönlichen Rechenschritte nicht übereinstimmen, benötigen wir hier Hilfe von einem Fachmann.

Herzlichen Dank.

LG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 31.03.2015 | 08:56

Sehr geehrter Fragesteller,

die Kosten richten sich nach dem Gegenstandswert, welcher hier bei einem Jahressatz Unterhalt liegt.

Geht man davon aus, dass etwa 300 Euro Unterhalt zu zahlen wären, hat meinen einen Wert von 3.600 Euro und sich daraus nach dem RVG ergebende Anwaltskosten von ca 400 Euro.

Mit freundlichen Grüßen

Steffan Schwerin
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 02.04.2015 | 07:48

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