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Unterhalt für volljähriges Kind - Berechnung

| 24.09.2013 13:55 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Ich verdiene ab 2013 monatlich um die 3.200,- € netto und lebe mit meiner Verlobten zusammen. In 2011 und 2012 war ich selbständig und verdiente knapp 12.000,- € im Jahr. Meine volljährige Tochter, die noch bis nächstes Jahr zur Schule geht, nimmt mich ab diesem Monat über ihre Mutter (meine Exfrau) auf Unterhalt in Anspruch. Ich habe neben dem genannten Nettolohn keine Einkünfte und auch keine besonderen Belastungen. Wieviel Unterhalt muss ich für die Dauer des Schulbesuches monatlich an meine Tochter zahlen?
Eingrenzung vom Fragesteller
24.09.2013 | 13:57

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Tochter ist als privilegierte Volljährige zu behandeln, da sie noch zur Schulde geht. Allerdings muss die Tochter mit Eintritt der Volljährigkeit ihren Anspruch gegen Sie allein geltend machen. Dieses geschieht zwar in der Praxis, wie auch Sie schreiben, über die Mutter; tatsächlich müsste aber die Tochter tätig erden.

In der Sache ist zunächst der Bedarf der Tochter zu ermitteln. Da beide Eltern ab Volljährigkeit barunterhaltspflichtig sind, errechnet sich der Bedarf nach der sich aus der Summe beider Einkommen der Eltern ergebenden Einkommensgruppe der Düsseldorfer Tabelle.

Beide Elternteile schulden dann Unterhalt nach dem Verhältnis ihres jeweiligen Einkommens. Dabei ist aber der Selbstbehalt zu berücksichtigen. Nur das den Selbstbehalt übersteigende Einkommen ist in die Berechnung einzustellen.

Da das Einkommen der Mutter nicht bekannt ist, kann dem Grunde nach keine Berechnung durchgeführt werden.

Vorausgesetzt die Mutter wäre nicht leistungsfähig, ist der zu zahlende Unterhalt begrenzt auf den Betrag, den Sie nach Ihrem Einkommen allein zu zahlen hätten.

Nach Abzug der Pauschale für berufsbedingte Aufwendungen kommt hier die Einstufung in die Einkommensgruppe 5 in Betracht. Danach wäre ein Unterhalt in Höhe von 402,00 € zu zahlen. Das Einkommen Ihrer Verlobten wird gänzlich unberücksichtigt gelassen.

Wenn die Mutter über ein Einkommen verfügen sollte, das den Selbstbehalt von 1.000,00 € übersteigt, könnte sich eine andere Berechnung ergeben.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php

Nachfrage vom Fragesteller 24.09.2013 | 15:09

Sehr geehrte Frau True-Bohle, die Mutter verdient knapp 2.700,- EUR netto und meine Tochter lebt im Haushalt der Mutter. Wie genau wirkt sich das Einkommen hier berechnungsmäßig aus und habe ich durch das Zusammenleben mit meiner Verlobten nicht einen geringeren Selbstbehalt - und wie sieht dann die Berechnung unter Berücksichtigung des Einkommens der Mutter und des ggf. geringeren Selbstbehaltes aus? Wieviel muss ich also genau zahlen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.09.2013 | 15:32

Sehr geehrter Ratsuchender,

in der Sache ist zunächst der Bedarf der Tochter zu ermitteln.

Das zusammengerechnete Einkommen beträgt 5.615,00 €. Der Bedarf der Tochter kann jetzt individuell im Einzelfall ermittelt werden, da die letzte Stufe der Düsseldorfer Tabelle ein Einkommen von 5.100,00 € berücksichtigt. Meine Berechnung basiert auf dieser letzten Stufe.

Danach haben Sie 338,50 € zu zahlen, die Mutter 258,50 €, ausgehend von einem Bedarf der Tochter von 597,00 €.

Das Einkommen Ihrer Verlobten spielt keine Rolle, da der Selbstbehalt von 1.000,00 € bei dem Einkommen von 3.200,00 gar nicht tangiert wird.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
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Bewertung des Fragestellers 24.09.2013 | 18:27

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FRAGESTELLER 24.09.2013 5/5,0
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