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Unterhalt für volljährigen Sohn; seit 1.9.15 in Ausbildung


| 25.10.2015 16:09 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Oliver Wöhler


Zusammenfassung: Unterhalt bei Volljährigkeit des Kindes.


Mein Sohn ist seit 2.1.15 volljährig, hat am 1.9.2015 eine Ausbildung begonnen und lebt seit 2013 bei den Großeltern (mütterlicherseits).

Ich zahle seit Jahren meinen Unterhalt, teilweise auch an das Jugendamt, da mein Sohn zeitweise in einer Einrichtung war. Wurde vom neuen Ehemann der Ex-Frau aus dem Hause "getrieben"! Selbst zu Ihren Eltern hat sie seit 2011 so gut wie keinen Kontakt mehr!

Auch der Kontakt zu mir wurde mehr oder weniger unterbunden, so dass ich bis auf wenige Ausnahmen in den letzten 10 Jahren keinerlei Kontakt mehr zu meinem Sohn hatte und habe!
Eigentlich nur über den Großvater (Vater der Mutter), mit dem ich trotzdem noch ab und zu Kontakt habe!

Ich zahle zur Zeit 285 € Unterhalt, 184 € bekommt er Kindergeld und ca 600 € netto hat er Einkommen während der Ausbildung im 1. Jahr!

Mutter muss gar nichts bezahlen, da sie angeblich nur 676,23 € eigenes Einkommen erzielt, als Selbständige!

Mein unterhaltsrechtliches Einkommen wurde aktuell mit 1620 € angesetzt vom Jobcenter München, Refinanzierung-Unterhalt! Dabei ist aber seine Ausbildung noch nicht berücksichtigt, war noch im August während er Zuschuss etc bekam!

Meine Frage ist nun:

Wieviel Unterhalt muss ich rechtlich seit 1.9.2015 offieziell bezahlen und kann der Großvater von mir Auslagen zurück fordern (Kurs bfür externen Schulabschluss, Taschengeld, Fahrtkosten zur Schule etc.)?

Vielen Dank im voraus

HR

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Der Großvater kann keine Auslagen zurückfordern, die Auslagen sind mit dem Unterhalt abgegolten. Rückwirkend ist eine Rückforderung von Unterhalt ohnehin nicht ohne weiteres möglich, ich gehe davon aus, dass Sie nie mit einem höheren Betrag in Verzug gesetzt worden sind.

Auf Ihr Einkommen und das Einkommen der Kindesmutter kommt es beim Unterhaltsbedarf Ihres Sohnes nicht da, da dieser volljährig ist und nicht mehr bei einem Elternteil lebt. Der Bedarf sind 670 € pro Monat, hierauf wird das Kindergeld voll gerechnet. Das Kindergeld zählt bei Volljährigen als Einkommen. Es bleiben also nur 486 € als Restbedarf und diesen deckt Ihr Sohn durch eigenes Einkommen sehr wahrscheinlich voll ab. Man müsste das Einkommen Ihres Sohnes zwar noch um ausbildungsbedingte Aufwendungen, also etwa Fahrtkosten, bereinigen, aber bei ca. 600 € netto spricht viel dafür, dass der Bedarf voll durch eigenes Einkommen abgedeckt wird. Ihr Sohn hat also keinen Unterhaltsanspruch ab September mehr. Sie sollten Ihn unverzüglich anschreiben und von ihm Auskunft über sein Einkommen fordern inkl. Vorlage des Ausbildungsvertrages und der ersten beiden Abrechnungen. Sie sollten weiter die Herabsetzung des Unterhalts auf 0 verlangen, weil dies nicht rückwirkend möglich ist. Sollte sich meine Vermutung bestätigen müssten Sie auch die Herausgabe des Titels verlangen, sollte ein solcher existieren.

Das alles gilt ab September, ab diesem Zeitpunkt wird Ihr Sohn auch keine Leistungen mehr des Job Centers bezogen haben.

Sollte es einen Titel geben und sollte Ihr Sohn die vollstreckbare Ausfertigung nicht herausgeben müssten Sie gerichtlich einen Abänderungsantrag stellen.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familien- und Arbeitsrecht



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