Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.122
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Unterhalt für volljährigen Sohn - Wer macht die Berechnung und was kostet das?


28.12.2007 18:39 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Sehr geehrte Frau Tremmel-Lux,
ich wollte von Ihnen die Berechnung des Unterhalts vornehmen lassen. Meine Ex-Frau ist jedoch nicht bereit, mir die Unterlagen (Einkommen) zuzusenden. Ich habe sie bereits zweimal angemahnt und Terminierungen vorgenommen. Kann ich mich selbst an das Familiengericht wenden oder muss dies ein Anwalt tun, damit eine Berechnung vorgenommen werden kann? Wenn dies mit Kosten verbunden ist, bekomme ich von meiner Ex-Frau diese Kosten rückerstattet?
Diese Fragen stehen in Zusammenhang mit meinen Fragen am 9. 12.07, am 26. 11. 07 und am 13. 11. 07, die allesamt von Ihnen beantwortet wurden.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund urlaubsbedingter Abwesenheit komme ich leider erst heute dazu, Ihre Anfrage zu beantworten.

Um einen Unterhaltstitel eines volljährigen Kindes abzuändern müssen Sie vorab zur Feststellung Ihres Haftungsanteils nach §1606 III 1 BGB das Einkommen des anderen Elternteils klären, wofür Ihnen aein Auskunftsanspruch nach § 242 BGB zusteht. Entsprechendes gilt, wenn ein Elternteil außergerichtlich seinen Haftungsanteil ermitteln will, um einen Prozeß zu vermeiden bzw. das Kind nicht zwingen möchte, gegen den anderen Elternteil vorzugehen (BGH FamRZ 1988, 268 ff). Eine unmittelbare gesetzliche Regelung fehlt insoweit. Nach der Rechtsprechung ist aber nach Treu und Glauben ein Auskunftsanspruch gegeben, da zwischen den Beteiligten rechtliche Beziehungen (hier: § 1606 III BGB) bestehen, bei denen Sie über die Höhe Ihrer Verpflichtung im unklaren und deshalb auf die Auskunft des anderen Elternteils angewiesen sind.

Diesen Anspruch können Sie auch gerichtlich durchsetzen.
Wenn das Gericht Ihrer Klage stattgibt, hat Ihre Ex-Frau auch die Verfahrenskosten zu tragen.
Eine anwaltliche Vertretung ist nicht vorgeschrieben, aber wohl sinnvoll.

Mit freundlichen Grüßen
Eva Tremmel-Lux
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 05.01.2008 | 18:03

Sehr geehrte Frau Tremmel-Lux, würden Sie für mich in der angesprochenen Sache als Rechtsanwältin tätig werden? Das zuständige Familiengericht ist Dachau.
Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.10.2008 | 07:26

-

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER