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Unterhalt für volljährige Kinder


18.03.2007 19:05 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Meine Tochter -gerade 18 geworden- lebte bisher bei meiner Ex-Frau. Bereits seit 2 Jahren zeigen sich in dem Mutter-Tochter-Verhältnis Probleme, die in diesen Tagen zum Auszug meiner Tochter aus der gemeinsamen Wohnung geführt haben. Eine Mediation oder andere Bemühungen das Verhältnis zu reparieren erscheinen z. Zt. aussichtslos. Z. Zt. ist meine Tochter bei einer Freundin untergekommen, will aber -evtl. mit der Freundin-nach einer größeren Wohnung suchen.
Meine Tochter absolviert z. Zt.eine, vorwiegend schulische, Berufsausbildung, erhält Schüler-BAföG (€ 134) Kindergeld (€ 154) sowie von mir Unterhalt (€ 328) die bisher sämtlich an meine Ex-Frau (erhält von mir € 1150 Unterhalt) gezahlt wurden. Eine entsprechende Erklärung zur Unterhaltszahlung hatte ich mir von meiner Tochter zu ihrem 18. Geburtstag geben lassen.
Meine Tochter hat nun angekündigt, bei mir "ihren Unterhalt abholen" zu wollen. Vor dem Hintergrund dass meine Tochter, durch die Diskussionen mit meiner Ex-Frau schon mehrfach die Schule geschwänzt hat und zudem auch nach eigenen Angaben seit einiger Zeit Kontakt mit "sog. weichen" Drogen hat, hatte ich in den vergangenen Wochen, wenn schon ein Zusammenleben mit meiner Ex-Frau nicht mehr möglich ist, ein betreutes Wohnen als sinnvoll erachtet, zumal meine Tochter noch sehr unbedarft und unerfahren ist. Dies lehnt meine Tochter aber ab und will nun darauf bestehen, dass ihr sämtliche Zahlungen ausgehändigt werden. Ergänzend ist noch darauf hinzuweisen, dass ich seit 3 Jahren im Vorruhestand ohne lfd. Einkommen bin, seit Mitte v. J. eine noch nicht sehr erfolgreiche selbständige Tätigkeit ausübe und ansonsten von den Resten einer Abfindungszahlung sowie der finanziellen Unterstützung meiner jetzigen Ehefrau (voll berufstätig) meinen Verpflichtungen nachkomme.
Meine Frage: Können sowohl ich als auch meine Ex-Frau Zahlungen an meine Tochter vermeiden indem wir darauf verweisen, dass ihr bei meiner Ex-Frau Wohnung, Verpflegung, Kleidung und ggfls. Taschengeld zur Verfügung gestellt werden bzw. können wir, falls dies nicht möglich ist, unsere Zahlungen, von Taschengeld und Kleidungsgeld abgesehen, auf sachbezogene Zahlungen (Miete, Strom, Heizung etc.) beschränken, damit das Geld nicht unkon-trolliert ggfls. in das Drogenmilieu fließt.
18.03.2007 | 19:41

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt:

Mit Vollendung des 18. Lebensjahres sind beide Eltern ab sofort barunterhaltspflichtig und zwar bis zum Ende eines ersten berufsqualifizierenden Abschluss.Absoviert also Ihre Tochter eine Ausbildung, könnte sie ab jetzt ihre Unterhaltsansprüche notfalls gerichtlich durchzusetzen. Die Barunterhaltspflicht wird damit begründet, dass mit der Volljährigkeit das Sorgerecht nicht mehr besteht und kein Unterhalt mehr durch Erziehung und Pflege geleistet werden kann.

Sollte allerdings Ihre Tochter bei der Mutter wohnen bleiben, könnte sie ihr erlauben, weiterhin ihre Rechte(Geldangelegenheiten) gegenüber dem anderen Elternteil wahrzunehmen. Hierzu müsste Ihre Tochter aber eine Vollmacht unterschreiben. Ob sie dies aber in der jetzigen Situation machen wird, kann ich nicht beurteilen.

Bei der Bemessung der Unterhaltszahlung kommt es jedoch auch auf die Leistungsfähigkeit der Eltern an. Wenn Sie also derzeit über ein geringers Einkommen verfügen, rate ich Ihnen, den Unterhalt neu berechnen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Marcus Glatzel, Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

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