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Unterhalt für unmotivierten volljährigen Sohn !!!

12.09.2018 12:40 |
Preis: 51,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Hallo Liebe Anwälte,
ich habe folgendes Problem.
Mein Sohn hat letztes Jahr (da noch 17) im Juni die Förderschule beendet. Den Hauptschulabschluß an dieser Schule hat er mangels Motivation und Leistungsbereitschaft verwirkt. Bis März dieses Jahres hat er dann Garnichts gemacht und sich auch nicht wirklich drum gekümmert. Anfang März dieses Jahres hat er dann eine Maßnahme vom Jobcenter begonnen die zur Joborientierung dienen sollte. Da ist er dann Mitte August rausgeflogen weil er der Berufsschule fern blieb und wieder ziemlich unmotiviert an der Maßnahme teilnahm. Anfang September wurde er dann 18. und unternimmt so gut wie Garnichts um eine leichte Tätigkeit aufzunehmen. Ein Jobangebot zum Zeitung austragen hat auch bereits ausgeschlagen. Termin zur Berufsberatung hat er aber jetzt bekommen. Ich habe bis jetzt 18 Jahre lang immer pünktlich Unterhalt gezahlt bin aber nicht mehr bereit die "Faulheit" zu unterstützen. Da er jetzt arbeitslos gemeldet ist wird das Jobcenter wohl auch an mich ran treten um mein Einkommen festzustellen, was ich eigentlich nicht möchte.

Ich habe mich zwar schon viel informiert aber wäre sehr dankbar wenn mir jemand eine Fachkundige Antwort zu diesem Problem schreiben könnte bzw. wie meine Rechte aussehen ??

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Sehr geehrter Ratsuchender,

wurde die Zeit der Minderjährkeit noch anders beurteilt, hat der Sohn mit Beginn der Volljährigkeit die Obliegenheit für seinen Lebensbedarf alleine aufzukommen.

Ihn trifft jetzt die sogenannte Erwerbsobliegenheit. Er muss demnach einer Erwerbstätigkeit nachgehen, um sich selber zu unterhalten.

Zwar wird einem Volljährigen nach Beendigung seiner schulischen Ausbildung eine Übergangzeit zugestanden, die in der Regel 3-5 Monate beträgt und dazu diesen soll, dass sich der Jugendliche um eine Ausbildung oder eben um eine Erwerbstätigkeit bemüht. Diese Zeit ist aber längst verstrichen; liegt das Ende der schulischen Ausbildung doch schon mehr als ein Jahr zurück.

Eine Einschränkung der Erwerbsobliegenheit könnte sich noch dann ergeben, wenn der Sohn erwerbsunfähig erkrankt sein sollte oder eine Behinderung vorliegt, die ihn an der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit hindert.


Ist dieses nicht der Fall, vermag ich derzeit keinen Anspruch zu erkennen.

Beachten Sie bitte, dass Sie Unterhaltszahlungen nicht einfach einstellen könne, wenn es einen Unterhaltstitel gibt, der nicht bis zur Volljährigkeit beschränkt ist. Bei Vorliegen eines solchen Titels kann daraus die Zwangsvollstreckung betrieben werden.

Sie müssen dann die gerichtliche Abänderung des Unterhaltstitels beantragen.


Die Unterhaltspflicht kann aber wieder neu entstehen, wenn der Sohn doch noch eine Ausbildung beginnen sollte.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

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