Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Unterhalt für uneheliches Kind


06.09.2007 13:35 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Hallo,

Aufgrund eines One-Nightstands (vor 9 Wochen) soll ich nun Vater werden. Grundsätzlich habe ich kein Problem damit Unterhalt für ein durch mich gezeugtes Kind zu zahlen, jedoch weiß ich, dass die Mutter auch Unterhaltskosten für sich erstreiten könnte.
Die Mutter lebt zur Zeit von Hartz4 und laut ihrer eigenen Aussage, würde sie mich nicht mit Unterhaltsforderungen behelligen sondern lediglich die Versorgung des Kindes sichergestellt wissen.
Auch sei sie bei ihrem zuständigen Sachbearbeiter der ArGe gewesen und dieser habe die Auskunft gegeben, dass sie weiterhin Hartz4-Empfängerin bliebe und auch keine Forderungen seitens der Ämter an mich für ihren Unterhalt stattfinden würde.
Gängige Praxis wäre es, dass der Vater eines unehelichen Kindes lediglich Unterhalt für das Kind (nach D´dorfer Tabelle) aufbringen müsse.

Ist es möglich, mit Hilfe eines Anwalts vorab vertraglich festzuhalten (gerichtsfest), dass ich keinen Unterhalt für die Mutter, sondern lediglich für das Kind aufbringen muss?

Mein Nettoverdienst liegt bei ca. 2100€ netto. Ich bin ledig und habe noch keine Kinder.

Mit freundlichen Grüßen

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Ratsuchender,


die von Ihnen gewünschte Vereinbarung eines Unterhaltsverzichtes wird nicht möglich sein.


Dieses hat seinen Grund darin, dass die Kindesmutter nach Ihrer Darstellung Leistungen der ARGE bezieht und dieses vermutlich auch weiterhin machen wird.

Ein Unterhaltsverzicht würde dann aber zu Lasten der Allgemeinheit gehen und ist dann nach höchstrichterlicher Rechtsprechung unwirksam, da eben der Vertrag darauf zielen würde, dass die ARGE an Ihrer Stelle eintreten müsste.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER