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Unterhalt für über 21.jährigen


24.04.2007 20:33 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo,
ich bin seit ca. 20 Jahren von meiner ersten Frau geschieden. Mit ihr habe ich einen 21 jährigen Sohn, der sich momentan in einer vom Arbeitsamt vermittelten Ausbildung befindet.
Ich bin seit 3 Jahren wieder verheiratet. Meine Frau ist nicht berufstätig und hat einen 10 jährigen Sohn, für den sie nur Kindergeld erhält, da der Vater keine Unterhaltszahlungen leistet. Ansonsten hat sie kein Einkommen.Ihr Sohn ist nicht von mir adoptiert.
Mein Nettojahreseinkommen beläuft sich incl. Weihnachtsgeld auf ca. 32.000,00 Euro. Die monatlichen Auszahlungen belaufen sich hierbei auf 2300,00 Euro.
Ich bezahle einen 3 Jahe alten Autokredit über mtl. 200,00 Euro.
Mein Sohn erhält ca. 530,00 mtl. von seiner Ausbildungsstelle.
Meine Exfrau hat ungefähr das gleiche Einkommen wie ich. Sie besitzt 2 Häuser,von denen sie eins vermietet hat, in dem anderen wohnt sie selber. Mein Sohn lebt/wohnt bei seiner Mutter. Es gibt keine gemeinsamen Altschulden mit meiner Exfrau.
Ich zahle meinem Sohn momentan gemäß einer gemeinsamen Absprache 70,00 Euro im Monat Unterhalt. Vorher, vor seinem 18. Geburtstag hatte ich auch gemäß einer gemeinsamen Absprache meinem Sohn 200,00 Euro bezahlt.
Mein Sohn ist Ende Dezember letzte Jahres 21 jahre alt geworden.
Muß ich jetzt noch für ihn Unterhalt bezahlen?
24.04.2007 | 21:02

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich anhand des geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Der Unterhaltsanspruch besteht auch für volljährige Kinder bis zum Abschluss einer angemessenen Ausbildung § 1610 II BGB.

Die Frage, ob noch etwas zu zahlen ist, hängt also davon ab, ob sich rechnerisch bei den angegebenen Zahlen überhaupt noch ein Anspruch ergibt. Der Unterhaltsbedarf bemisst sich nach der Düsseldorfer Tabelle auf der Basis des monatlichen Nettoeinkommens beider Elternteile und liegt somit bei 670 EUR. Hierauf wird die Ausbildungsvergütung des Sohnes angerechnet, von der allerdings 90 EUR für ausbildungsbedingten Bedarf abzuziehen sind. Leider haben Sie nicht angegeben, ob Ihr Sohn noch Kindergeld erhält. Sollte dies der Fall sein, wird auch das abgezogen und zwar in voller Höhe. Der dann verbleibende Unterhaltsanspruch i.H.v. 230 EUR bzw. 76 EUR ist von den Eltern anteilig entsprechend ihrer Einkünfte zu tragen. Um die Anteile konkret zu berechnen, müsste man wissen, wie hoch die Mieteinnahmen Ihre Ex-Frau und der Wohnwert des selbst genutzten Hauses sind. (Ich habe Ihre Angaben so verstanden, dass die Einnahmen aus Vermietung und der Wohnwert zum angegebenen Einkommen Ihrer Ex-Frau noch dazu kommen). Überschlägig wird sich wohl eine Aufteilung 2/3 (Ex-Frau) und 1/3 (Sie) ergeben.

Der Anspruch besteht bis zum Abschluss der Ausbildung.

Ich hoffe, Ihnen damit eine Orientierung gegeben zu haben und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Koch
Rechtsanwältin


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