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Unterhalt für nichtprivilegiertes volljähriges Kind

| 29.01.2014 15:17 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Zusammenfassung: Für den Unterhalt des volljährigen Kindes haften beide Eltern anteilig nach Quote.

Situation:

Mann (Partei A) und Frau (Partei B) sind voneinander geschieden und beide wieder verheiratet. Sie haben ein gemeinsames Kind aus dieser Ehe (Person C)

Mann A:
hat neben Kind aus erster Ehe (C) noch 2 weitere Kinder (beide minderjährig, ca. 3 und 8J. und aus neuer Ehe hervorgegangen) und eine Ehefrau im Haushalt. Einkommensstatus der Frau unbekannt.

Gibt ein Nettoeinkommen von ca. 2400€ an. Hiervon hat er bereits die priv. Krankenversicherung (arbeitet im öffentl. Dienst) und eine 5% Pauschale für berufsbed. Kosten abgezogen


Frau B:
Vefügt über ein Nettoeinkommen von 1115€ (noch keine Pauschale abgezogen)
Lebt mit neuem Ehemann und Kind C in einem Haushalt.

Nettoeinkunft des Ehemanns (keine Verwandschaft zu C): 2280€ (noch keine pauschale abgeszogen)


Person C:
Leibliches Kind von A+B, volljährig (18) und in der sog. Übergangsfrist auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz.
Lebt im Haushalt von B.


Frage:

Wie hoch wäre der anzusetzende Unterhalt für C nach der Düsseldorfer-Tabelle und wie würde sich dieser unter A und B, die beide unterhaltspflichtig sind, aufteilen?

Spielt das Einkommen der jeweils neuen Ehepartner von A und B eine Rolle?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Für eine genaue Berechnung reichen die Angaben natürlich nicht aus, weil die Details, etwa Belastungen, Wohnwertvorteile oder genaue Höhe der berufsbedingten Aufwendungen unbekannt sind. Auch das Einkommen muss konkret ermittelt werden.

Legt man Ihre Zahlen zugrunde, ergibt sich, dass Mann A an das volljährige Kind C 353 € Kindesunterhalt zu zahlen hat. Dabei ist berücksichtigt, dass A noch für 2 weitere Kinder unterhaltspflichtig ist.

Frau B liegt unter dem Selbstbehalt von 1200 €, zumal man bei B noch die berufsbedingten Aufwendungen abziehen muss. Ich habe 5 % pauschal angesetzt. A haftet also für den Unterhalt von C allein.

Das Einkommen der Ehepartner spielt grundsätzlich direkt keine Rolle, es wird nicht angerechnet.
Selbst wenn man den Selbstbehalt von B herabsetzen würde, weil Sie mit einem leistungsfähigen Partner zusammenlebt, würde sich aus meiner Sicht nichts ändern.

Gegenüber C unterliegt B auch keiner gesteigerten Erwerbsobliegenheit.

Es bleibt also bei der Alleinhaftung von Mann A.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familien- und Arbeitsrecht

Bewertung des Fragestellers 29.01.2014 | 16:59

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