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Unterhalt für ein volljähriges Kind - bis Ende Studium bzw. Ausbildung ?

| 04.03.2019 11:12 |
Preis: 25,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


15:03
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hätte eine Frage bezüglich Unterhalt für ein volljahriges Kind:

Ich bin für derzeit für 4 Kinder unterhaltspflichtig. 3 Kinder leben mit mir und meiner Frau zusammen (7, 10, 12 Jahre), ein Kind stammt aus einer früheren Ehe und lebt bei seiner Mutter.

Dieses eine Kind wird nun im Frühsommer 18 Jahre alt. Gleichzeitig schließt es dann auch das Gymnasium mit Abitur ab. Danach will es entweder studieren, oder wenn der NC nicht reicht erstmal eine Ausbildung machen.

Bisher ging ich davon aus dass ich bis Ende der Ausbildung bzw. Studium weiter Unterhalt zahlen muss. Nun habe ich ein wenig recherchiert und herausgefunden, dass dies nicht der Fall ist, wenn das volljahrige Kind
nicht "privilegiert" ist. Der Knackpunkt ist dabei in diesem Falle die "Allgemeine Schulausbildung". Das Kind würde demnach auf Rang 4 rutschen.

Meine Frage nun:
Kann man eindeutig davon ausgehen, dass mit Abitur-Abschluss die "allgemeine Schulausbildung" beendet ist, und ich somit für dieses Kind nicht mehr unterhaltspflichtig bin, bzw. das Einkommen für eine Zahlung nicht reicht?

Meine Daten:
Einkommen (inkl. Jahressonderzahlung): 2250 € netto
Fahrtkosten zurt Arbeit: 120 €
Standort: Sachsen

Bevor ich der Kindsmutter das Auslaufen der Unterhaltszahlung mitteile, möchte ich sichergehen, dass dies auch so korrekt ist.

Vielen herzlichen Dank !!
04.03.2019 | 12:03

Antwort

von


(414)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Mit dem Abitur des Kindes ist zwar die "Schulausbildung" beendet, jedoch nicht zwangsläufig Ihre Unterhaltspflicht.
Zunächst einmal sind mit Vollendung des 18. Lebensjahres beide Eltern barunterhaltspflichtig, was bedeutet, dass für dieses Kind dann der Kindesunterhalt neu zu berechnen ist. Hierzu müssen beide Elternteile Auskunft über ihr Einkommen erteilen.

Sodann ist das Kind auch weiterhin unterhaltsberechtigt bis zum Abschluss der 1. beruflichen Ausbildung.
Auch dieses Ende ist allerdings "schwammig". Macht Ihr Kind z.B. nach dem Abitur eine Lehre als PTA (Apothekenhelferin) und studiert danach Pharmazie, so dürfte es sich auch dann um eine einheitliche Ausbildung handeln.

Es ist nicht mehr privilegiert. Dies ist korrekt. Allerdings müssen Sie ja auch nur noch anteilig Unterhalt zahlen, so dass es sein könnte, dass ein Restbetrag zu zahlen ist.
Dies bliebe aber einer detaillierten Prüfung vorbehalten.

Sie sollten also zunächst die Frage klären lassen, in welcher Höhe Sie überhaupt Unterhalt für das Volljährige Kind zu zahlen hätten, bevor Sie der Kindesmutter die generelle Einstellung der Zahlungen mitteilen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Wibke Türk

Nachfrage vom Fragesteller 04.03.2019 | 14:48

Hallo und Danke für die Antwort!

Wenn ich es richtig verstanden habe bin ich also bis zum Ende der Erstausbildung / Studium weiterhin generell unterhaltspflichtig? Allerdings ist das Kind ab 18 Jahren nicht mehr privilegiert und rutscht auf den 4. Rang...

Bei meinen Zahlen kommt laut einer einfachen Online-Berechnung kein Unterhalt mehr heraus, da meine "Verteilmasse" erst mal unter den 3 minderjährigen Kindern aufgeteilt wird, und zwar in voller Höhe bis zum Mindestunterhalt der Düsseldorfer Tabelle (abzüglich halbes Kindergeld). Dies würde dann auch eine Mangelfallberechnung sein.

Wäre das so korrekt, oder könnte durch irgend einen Umstand das volljährige Kind doch wieder mit in die "Verteilung" rutschen (ein höheres Einkommen meinerseits mal ausgeschlossen - dann wäre das natürlich klar...) ?

Vielen herzlichen Dank und Grüße !

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.03.2019 | 15:03

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage möchte ich wie folgt beantworten.

Sie haben alles korrekt verstanden und meines Erachtens können Sie bis auf Weiteres dann davon ausgehen, dass Sie für Ihren Erstgeborenen nach Abschluss des Abiturs grundsätzlich zahlen müssen, jedoch nicht zahlen können.

Mit freundlichen Grüßen


Bewertung des Fragestellers 06.03.2019 | 07:17

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