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Unterhalt für Volljährige für Tochter in Übergangsphase?


03.10.2006 17:58 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Anwältin, sehr geehrter Anwalt,

Wer zahlt in welcher Höhe Unterhalt für eine 20jährige Tochter, deren Eltern seit 15 Jahren geschieden sind?
Die Tochter hat im Juli 2006 ihr Abitur gemacht. Bis zu diesem Zeitpunkt hat sie bei der Mutter gelebt. Die Mutter ist nicht verheiratet und hat keine weiteren Kinder. Der Vater ist wiederverheiratet und hat ein weiteres Kind aus der zweiten Ehe, dieses besucht die Oberstufe eines Gymnasiums und ist noch nicht volljährig.
Die Tochter hat ein hervorragendes Abitur gemacht und will studieren. Allerdings ist sie krank und plant erst im Jahr 2007 ein Studium aufzunehmen. Zunächst will sie (ohne ärztliche Hilfe) gesundheitliche Fortschritte machen, sich orientieren und einen Job suchen. Ein erster Schritt war, dass sie aus der Wohnung der Mutter ausgezogen ist. Sie bewohnt jetzt eine Wohnung im Haus eines Verwandten in einer anderen Stadt. Zurück zur Mutter will sie nicht mehr. Der Vater zahlt bislang weiterhin einen Kindesunterhalt von 426,00 auf das Konto der Tochter, der zusätzliche Kindergeldanteil von 77,00 € wird durch den Arbeitgeber an die Mutter überwiesen. Die Mutter, die vorher Naturalunterhalt geleistet hat, "steckt der Tochter jetzt gelegentlich Geld zu". Beide Elternteile sind voll berufstätig und verbeamtet. Sie haben ein annnähernd gleiches Einkommen von jeweils ca. 2800,00 bis 3000,00 € netto.
Fragen:
Welchen Unterhaltsanspruch hat die Tochter in der Übergangsphase bis zur Aufnahme eines Studiums im nächsten Jahr?
Ändert sich die Situation mit der Aufnahme eines Studiums?
Teilt sich der Unterhaltsanspruch zu gleichen Teilen auf die Eltern auf?

Mit freundlichen Grüßen
Fragesteller
03.10.2006 | 18:48

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage. Ich hoffe, zu einer schnellen Klärung Ihres Falles beitragen zu können. Zur Lösung:

1. Wenn die Tochter in einem eigenen Haushalt lebt, was ihr grundsätzlich nicht verwehrt werden kann, liegt der Bedarf bei 640 €. Anders, dann würde die 4. Altersstufe der Düsseldorfer Tabelle (unter Heranziehung der entsprechenden Einkommensstufe ohne Hoch- oder Abstufung) gelten, wenn sie bei einem Elternteil wohnt. Allerdings meine ich, dass bei kostenlosen Wohnen bei einer Verwandten eher nach der 4. Altersstufe berechnet werden muss, da nur dies dem Umstand Rechnung trägt, dass die Tochter dort im Zweifel gerade keinen eigenständigen Haushalt führt. Dabei würden beide Einkommen zusammengerechnet und der dann ermittelte Anspruch wäre bei in etwa gleichem Einkommen von beiden hälftig zu bedienen (unter Berücksichtigung des Kindergeldes). Bitte ziehen Sie dabei die DT zu Rate, die ich Ihnen auf Wunsch gerne übersende. Eine abschließende Berechnung ist hier nicht möglich. Zu betonen sei, dass die hier vorliegende Orientierungsphase, gerade bei Vorliegen einer Erkrankung zweifelsohne nicht zum Verlust des Unterhaltsanspruchs führt. Soweit die Tochter allerdings selbst Einkommen erwirtschaftet, müsste dies angerechnet werden.

2. Mit Aufnahme des Studiums beträgt der Regelbedarf 640 €, soweit das Kind nicht immer noch bei dem Verwandten wohnt. Dann gilt entsprechendes, s.o. Auf jeden Fall muss, hier verbieten sich immer schematische Lösungen, genau geprüft werden, inwieweit sich der Regelsatz ggf. senken lässt, je nachdem, ob das Kind einen eigenen Haushalt hat.

Für Rückfragen stehe ich natürlich im Rahmen der kostenlosen Nachfragemöglichkeit gerne zur Verfügung. Ist eine weitere, dringend zu empfehlende Vertretung gewünscht, kontaktieren Sie mich einfach über die untenstehende E-Mail!


Mit freundlichen Grüßen
RA Hellmann


Burgwedel 2006
mailabc@anwaltskanzlei-hellmann.de (entferne abc)


Die vorstehende summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Außerdem wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick geboten. Außerdem ist der Umfang der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars. Daher kann diese Beratung das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen. Bitte beachten Sie dies!


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

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